Der Herr der Ringe - Die Spielfilm Trilogie (Extended Versions, 12 DVDs)
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- Finanzierung:
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Ästhetischer Abschluß einer phantastischen Trilogie ...
Bericht für Der Herr der Ringe - Die Spielfilm Trilogie (Extended Versions, 12 DVDs) von moritzman (23.02.2009)
- Pro:
- traumhafte Landschaften, überzeugende Schauspieler, gelungene Zusammenstellung, interessante und weiterführende Boni, ästhetisches Design der ein
- Kontra:
- stellenweise verwirrende und dem Gesamtverständnis nicht zuträgliche Romanverfilmung
... so könnte man mit wenigen Worten diese Sammlerbox zur Fantasy- Trilogie "Herr der Ringe" beschreiben, die schon vom Design her einen richtigen Augenschmaus in jeder DVD- Sammlung darstellt.
..:: Vorwort ::..
Wer es geschafft hat, sich von diversen Investoren ein solches Mammutprojekt wie die "Herr der Ringe"- Trilogie finanzieren zu lassen und diese auch noch in einem Stück abzudrehen, der hofft natürlich, das Ganze schließlich auch zu einem entsprechend lohnenden Abschluß an den Kinokassen zu bringen. Daß der dritte Teil dieser Trilogie schließlich mit 11 Trophäen sogar der große Abräumer bei der 76. Oscarverleihung war, hat sein Übriges zur Zufriedenheit der Produzenten und des Regisseurs Peter Jackson beigetragen, der davor nur auf eine Zahl von drittklassigen Produktionen zurückblicken konnte. Um diesem Erfolg Rechnung zu tragen, haben sich die Marketingmanager eine für ihren Geldbeutel sehr lohnenswerte, für Kinofans jedoch schon ruinöse Strategie ausgedacht: Jeder der drei Teile wird sowohl als Single (2 DVDs, die nur den Film und einige wenige Extras enthaltend) - als auch als Extended- Edition veröffentlicht (mit vielen zusätzlichen Boni). Zusätzlich gibt es in limitierter Auflage noch Sammler- Boxen jedes Teils, die eine Skulptur enthalten: Argonath- Statuen als Buchstützen im ersten Teil, eine Gollum- Figur im zweiten und letztendlich Minas Tirith, die letzte Bastion, vor deren Mauern sich das Schicksal von Mittelerde entscheidet, im abschließenden Teil der Trilogie.
Und daher wurden all diejenigen belohnt, mich selbst eingeschlossen, die sich geduldet haben, keinen der einzelnen Teile zu kaufen, sondern auf ein logisches Komplett- Angebot wie eben diese schöne Sammlerbox mit allen drei Teilen zu warten, die dem Ganzen einen sehr ästhetischen Glanz in jedem Filmregal verleiht und schon durch die außergewöhnliche Verpackung ein Prunkstück in jeder Sammlung ist:
.:: Herr der Ringe - Die Trilogie ::..
In grauer Vorzeit wurden neunzehn, mit verschiedenen Eigenschaften versehene Ringe, an Vertreter der einzelnen Völker von Mittelerde vergeben. Drei von ihnen wurden den nun ewig lebenden Elben anvertraut, sieben der verbliebenen gingen an die Zwerge. Die restlichen Ringe, neun an der Zahl, überließ man dem Volk der Menschen. Alle wurden kontrolliert von einem weiteren, dem mächtigsten Ring. Die Kontrolle über diesen Einen Ring hatte Sauron inne, der Fürst der dunklen Mächte, der von seinem Landstrich Mordor und der Burg Barad-Dûr aus das Volk in Mittelerde versklaven wollte. Bei einer für das Schicksal Saurons folgenreichen Schlacht gelang es König Isildur, ihm den Finger mit dem Ring von der Hand zu trennen und ihn an sich zu nehmen. Doch sein Glück währte nicht lange, der Ring ging verloren. Bis ihn eines Tages der junge Hobbit Sméagol findet, der ihn fortan als seinen Schatz hütet. Doch der Ring hat seine Wirkung nicht verloren und verwandelt Sméagol in ein furchterregend aussehendes, aber sehr verängstigtes und zynisches Wesen namens Gollum. Eines Tage begegnet es Bilbo Beutlin, einem älteren Hobbit, der den Ring findet und ihn sich heimlich einverleibt.
Eines Tages entschließt sich Bilbo, von seinem bisherigen Leben Abschied zu nehmen, um an seinem Lebensabend noch etwas von der Welt da draußen zu sehen. Er vererbt den Ring seinem Neffen Frodo. Doch da es eben nicht irgendein Ring ist - erst durch Feuer kommt seine wahre Bestimmung als Inschrift zum Vorschein, wie Gandalf, der alte und weise Zauberer eindrucksvoll demonstriert - regen sich mysteriöse Gestalten, mit dem Ziel, den Ring an sich zu bringen: er kann dem Leben in Mittelerde, so wie es bisher bekannt war, ein jähes Ende setzen, sollte er wieder in die Hände von Sauron fallen, dem personifizierten Bösen und Herrscher über das dunkle Land Mordor. Mit der Hilfe dieses Einen Rings könnte dieser sich alles und jeden untertan machen, so wie er es schon einmal, damals aber vergeblich, versucht hatte.
Im Bruchtal, bei den Elben kommt es zu einer abschließenden Zusammenkunft mit den weisesten aller Elben und man diskutiert über das weitere Vorgehen. Es ist klar, daß der Ring nie eingesetzt werden darf. Doch wer soll ihn hinbringen, zum so weit entfernten Feuerberg, dem einzigen Ort, an dem er Ring zerstört werden und alsbald kein Unheil mehr anrichten kann. Frodo meldet sich schließlich freiwillig und zusammen mit seinen Gefährten - es handelt sich hier um Vertreter der verschiedenen Völker vom Reich Mittelerde - macht er sich auf, um die Reise seines Lebens anzutreten.
Doch diese Mission erweist sich als tückischer als vermutet, denn unterwegs müssen sie nicht nur gegen die Ringgeister, von Sauron verwunschene und nun der Schattenseite dienende Menschenkönige, sondern auch gegen einen seiner treuen Diener und dessen Schergen antreten: gegen Saruman, den ranghöchsten Zauberer Mittelerdes, der sich inzwischen eine riesige Armee von kriegerische Ork- Wesen gezüchtet hat, die Uruk-hais. Während dieser gefahrvollen Reise erleben die Gefährten nicht nur schöne Momente in Lothlórien, bei der Königin der Elben, Galadriel, sondern müssen im Verlauf auch einige schwere Verluste hinnehmen. Irgendwann trennen sich die Wege und Frodo macht sich, zusammen mit seinem treuen Freund und Diener Sam, allein auf den beschwerlichen Weg zum in sehr weiter Ferne liegenden Feuerberg auf. Während seine verbliebenen Gefährten weiterhin die Orks und Uruk-hai verfolgen und dabei auf wertvolle Verbündete stoßen, muß er sich nicht nur Gollums erwehren, der sie inzwischen eingeholt hat und den Ring, seinen Schatz, unbedingt wieder in seinen Besitz bringen will. Auch wird er immer öfter und stärker von den auf ihn einwirkenden Mächten des Einen Rings gepeinigt. Schafft er es trotzdem, die alles Leben in Mittelerde beeinflußende Mission, zu beenden?
..:: Umsetzung ::..
Wie schon so einige Stoffe galt auch J.R.R. Tolkiens Fantasy- Erzählung "Der Herr der Ringe" lange Zeit als unverfilmbar. Meiner Meinung nach lag das aber weniger an der mangelnden Phantasie derjenigen, die sich solch einem Projekt widmen wollten, als vielmehr an den finanziellen Aspekten, die sich mit einem solchen Vorhaben verbanden. Regisseur Peter Jackson, vor seiner Karriere als "Tolkien"- Filmer eher aus dem Bereich der Low- Budget- Produktionen kommend, hat aber geschafft, was vor ihm niemandem gelang: die Studios und diverse andere Investoren davon zu überzeugen, ihm für dieses Vorhaben ein fast unglaubliche Summe an Geld im hohen 3stelligen Millionenbereich zur Verfügung zu stellen: er wollte die als Trilogie angesetzte Geschichte rund um Mittelerde am Stück verfilmen, um so den dafür notwendigen personellen und materiellen Aufwand zumindest in zeitlich begrenztem Rahmen zu halten. Nachdem man die Schauspieler verpflichtet hatte, war dies nur allzu verständlich: lieber die Akteure auf Dauer an ein großes Projekt binden als Fortsetzungen aufgrund von terminlichen Unvereinbarkeiten immer wieder verschieben zu müssen.
1 ½ Jahre später und die Investoren um 300 Millionen Dollar ärmer gemacht, war dieses unglaubliche und vor allem für völlig unrealistisch erachtete Wagnis endlich vollendet, alle drei Teile waren abgedreht und fertig gestellt worden. Herausgekommen ist ein durchaus als Meisterwerk zu betrachtendes Stück Filmgeschichte, das nicht nur Maßstäbe gesetzt hat, sondern an dem sich zukünftige Produktionen messen lassen müssen. Dafür sorgen nicht nur die Umsetzung der Story, die zwar in Teilen zuweilen zu wünschen übrig läßt, sich aber größtenteils an der beeindruckenden Romanvorlage von J.R.R. Tolkien orientiert und so den Zuschauer nicht nur auf der schriftlichen Ebene, also dem Buch, sondern auch auf im visuellen Bereich, dem Film, fasziniert.
Insbesondere der zweite Teil, "Die Zwei Türme", ist zu nennen, wenn es um eine eher weniger gelungene Umsetzung des Romanstoffs geht. Dies wird vor allem dann sehr deutlich, wenn man wie ich das Buch gelesen hat, bevor man den Film sieht. So wurden ganze Szenen einfach umgeschrieben oder gar neu erfunden, was dem eigenen Erleben nicht etwa zuträglich ist, sondern im Gegenteil eher für Verwirrung sorgt: die Hobbits, die im Buch von den Orks nicht getragen werden, sondern selbst laufen - weshalb es Pippin ja auch gelingt, mit Hilfe der Spange eine Spur zu legen; Éomer, der im Film nicht verhaftet, sondern aus Rohan verbannt wird und deshalb seinem König auch nicht dessen Schwert überreichen kann. Nicht zuletzt sorgt auch die charakterliche Umwandlung Faramirs für Unbehagen beim Vergleich zur literarischen Vorlage, da dieser im Buch als der Klügere der beiden Brüder erscheint und im Gegensatz zu Boromir einsieht, daß der Ring sie eher vernichten würde, als ihnen im Kampf beizustehen. Im Film dagegen entpuppt sich Faramir als sehr unbeherrscht und macht später eine völlige emotionale Kehrtwende, was dafür sorgt, daß Faramir, obwohl er das genaue Gegenteil seines Bruders ist, genauso unberechenbar und abenteuerlustig dargestellt wird wie Boromir, der im Kampf gegen die Orks den Tod findet.
Dagegen ist die Darstellung der Hauptakteure und auch der Gegenspieler durchweg sehr gut gelungen; vor allem die Orks und deren genetische Mutation, die Uruk-hais, mit ihrem kriegerischen und zugleich unheimlichen Aussehen kommen bei einer Beurteilung sehr gut weg, nicht nur was die Masken, sondern auch die charakterliche Umsetzung betrifft. Auch Sauron, der furchtbarste und mächtigste unter den Feinden von Mittelerde, macht hier, auch wenn er trotz seiner Bedeutung für den Fortgang der Geschichte in den Filmen etwas zu kurz kommt, eine sehr gute Figur. Das leere Gesicht in Verbindung mit einem faszinierend gestalteten Helm lassen die Figur noch furchteinflößender erscheinen. Dieser Eindruck wird durch das feurige und alles durchdringende Auge noch verstärkt.
Alles in Allem kann ich also als begeisterter J.R.R. Tolkien- Fan sagen, daß es Peter Jackson sehr gut gelungen ist, den Romanstoff filmisch umzusetzen. Mit sehr viel Liebe für Details wurden die Schauplätze ausgewählt und gestaltet, gerade was den dritten und abschließenden Teil der Trilogie angeht, als Frodo und Sam sich hinauf zum Feuerberg kämpfen und das vereinte Volk von Mittelerde bei Minas Tirith der letzten und alles entscheidenden Schlacht entgegenzittert. Dabei wurde im Verlauf der gesamten Trilogie, so weit dies möglich war, auf digitale, also computergenerierte, Effekte verzichtet. Dies wird vor allem dann deutlich, wenn man sich die einzelnen Orte in Mittelerde vor Augen hält. Es wäre ein Leichtes gewesen, all dies letztendlich im Computer zu erzeugen und die Schauspieler lediglich vor einer leeren Wand agieren zu lassen. Aber man wollte es so realistisch wie möglich machen, daher wurden viele Gebäude und diverse andere Orientierungspunkte der Handlung vor Ort von mehreren Dutzend Ingenieuren und Schreinern gezimmert und aufgebaut.
Besonders beeindruckende visuelle und computergenerierte Effekte sind dagegen die gewaltige, über 10.000 Mann starke Armee, die, Helms Klamm angreifend und in eine folgenreiche Schlacht stürzend, fast vollständig im Computer generiert wurde. Natürlich darf man hier auch den liebenswürdigen, aber auch sehr verschlagenen Gollum absolut nicht vergessen, der dadurch, daß er über so lange Zeit der "Hüter des Schatzes" war - so zumindest charakterisiert er sich in der Geschichte selbst - und von diesem völlig beherrscht wurde, sehr gezeichnet ist, nicht nur psychisch, sondern vor allem auch äußerlich. Mit Hilfe der speziell entwickelten Motion- Capture- Technologie, die zuletzt auch in noch verbesserter Form in dem Weihnachtsmärchen "Der Polar- Express" Anwendung fand, wurden die Bewegungen des Schauspielers Andy Serkis, der in einem mit Sensoren gespickten Anzug steckte, digital aufgenommen und dann komplett am Computer daraus die Figur des Gollum entwickelt.
Insofern ist nicht nur dem Regisseur für seinen unschätzbaren Einsatz bezüglich dieses Projektes zu danken, sondern vor allem auch den verantwortlichen Ingenieuren und den (Grafik- bzw. Kostüm-) Designern, ohne deren spezielle Kenntnisse und Fertigkeiten die Trilogie wohl nie in dieser Art und Weise zustande gekommen wäre. Sowohl die Effekte als auch die Kostüme und Waffen tragen nämlich ihr Übriges dazu bei, dieser Trilogie eine solch unvergleichliche Atmosphäre zu geben, daß es sehr schwer fällt, sich dann anschließend wieder aufzuraffen, egal ob nun aus dem Kinosessel oder vom heimischen Sofa, und wieder in den gewohnten Alltag zurückzukehren.
Die Kameraführung, die, zur Freude der Zuschauer, ganz neue und vorher undenkbare Perspektiven ermöglicht, ist spektakulär und gibt dem ganzen Werk so schon von der Optik her eine ganz eigene Faszination. Die von Howard Shore dirigierte musikalische Untermalung hier nicht zu erwähnen, wäre sträflicher Leichtsinn. Sie hat wesentlichen Anteil daran, die Atmosphäre zu gestalten und zu verdichten und andererseits auch die Spannung zu heben oder dem Zuschauer Entspannung zukommen zu lassen. Ein Meisterwerk musischer Schaffenskraft.
..:: Die Darsteller ::..
Ein filmisches Projekt ist trotz all der verwendeten Technik nichts wert, und sei es auch noch so gewaltig, wenn man nicht die richtigen Darsteller verpflichtet, die den Figuren und somit der Handlung ihren individuellen Stil mit auf den Weg geben. Lange hat man sich damit Zeit genommen, den Protagonisten in Mittelerde einen zu ihnen passenden menschlichen Part zuzuweisen. Es versteht sich von selbst, daß die diesbezügliche Planung nicht erst kurz vor Drehbeginn beginnen konnte, schließlich mußte jeder, der an dem Projekt, die "Herr der Ringe"- Trilogie zu verfilmen, mitwirkte, über die gesamte Dauer der Dreharbeiten zur Verfügung stehen. Letztendlich entschied man sich für eine, wie ich finde, insgesamt sehr gelungene Zusammenstellung:
Hauptdarsteller Frodo Beutlin wird gespielt von Elijah Wood ("Zurück in die Zukunft", Forever Young"). Teilweise wirkt er in seiner Rolle des mit gewaltiger Last beladenen Hobbits etwas fremdartig im Gesamtbild der Geschichte, was aber beabsichtigt ist, denn in seinem bisherigen Leben hat Frodo Beutlin kaum einmal über den Tellerrand geschaut, seine Heimat nie verlassen. Und so ist es auch zu erklären, daß die Figur eigenartig empfunden wird, obwohl Frodo tapfer und wild entschlossen auftritt, und überzeugend das Leiden unter der Last des Ringes herüberbringen kann.
Der alte und weise Zauberer Gandalf, der dem Helden Frodo immer zur Seite steht, ob nun auf körperliche oder nur mentale Weise, wird verkörpert von Sir Ian McKellen, der gerade in dem Science- Fiction- Spektakel "X-Men" seinen Durchbruch auch beim jungen Publikum erlebte. Es gelingt Sir Ian McKellen nach meiner Meinung, die Figur des Gandalf sehr vielschichtig darzustellen, nicht nur eben den sehr mächtigen Zauberer, der über viel mehr Wissen verfügt als er uns zeigt, sondern auch den alten, bedächtigen und mit den Jahren müde gewordenen Mann.
Christopher Lee haucht der Figur des Saruman Leben ein und ist somit der Gegenspieler Gandalfs. Lee hatte in dem 1958 entstandenen "Graf Dracula" seine wohl am meisten Aufsehen erregende Rolle. In Sarumans Haut zu schlüpfen, stellte für ihn sicher eine besondere Herausforderung dar, da dieser Charakter trotz seines auf den ersten Blick sehr bösen Wesens eine sehr komplexe Persönlichkeit besitzt. Ich für meinen Geschmack bin sehr zufrieden damit, wie diese Anstrengung bewältigt wurde: sehr überzeugend und zudem auch unglaublich ausdrucksstark ist diese Performance zu bewerten, die aber sicher auch auf Lee's über 40 Jahre währende Begeisterung für Tolkiens Werke zurückzuführen ist.
Die Vertreter der Menschen (Aragorn), der Elben (Legolas) und der Zwerge (Gimli) sind an dieser Stelle auch zu erwähnen, da auch sie für ihre Rollen sehr passend ausgewählt wurden und dementsprechend überzeugend erscheinen. Aragorn, der Mensch und auch rechtmäßiger Erbe Elendils, wird verkörpert von dem attraktiven Halbdänen Viggo Mortensen, der seine Qualitäten davor unter anderem als sadistischer Ausbilder in "Die Akte Jane" unter Beweis stellen konnte, und auch hier wieder eine in jeglicher Hinsicht überzeugende Darstellung abliefert. Im tiefen Exil als Waldläufer Streicher überlebend, hat Aragorn zumindest nach außen eigentlich schon mit seiner Herkunft abgeschlossen, bis er eines Tages die Gelegenheit bekommt, endlich seiner königlichen Abstammung Ausdruck zu verleihen und den damit einhergehenden Verpflichtungen nachzukommen.
An seiner Seite steht Legolas, der Elb, der die Gefährten mit seiner überlegenen Sehkraft und seinem vortrefflichen Umgang mit Pfeil und Bogen mehr als einmal vor Gefahren schützt. Der mindestens ebenso gut aussehende Orlando Bloom, der den Legolas spielt, war bis zu diesem Zeitpunkt als Schauspieler eher unbekannt und wurde von Regisseur Peter Jackson eigentlich erst für die Rolle des Faramir auserkoren, bekam dann aber aufgrund seiner Erscheinung den Part des Elbenkriegers.
Zwerg Gimli wird von John Rhys- Davies verkörpert, der vielen als arabischer Freund in "Indiana Jones und der letzte Kreuzzug" oder aus der Zeitreise- Serie "Sliders" bekannt sein dürfte. Seine Rolle im Film wurde teilweise mittels Computer, teilweise aber auch durch unterschiedlich große Sets manipuliert und verändert, denn der Zwerg Gimli ist ja nicht sehr groß. Er lockert den düsteren Film durch seine zum Teil witzigen Kommentare auf, doch aufgrund der Gesamtkonzeption wirkt dies irgendwie fehl am Platz, so daß Gimli etwas zur Witzfigur verkommt und der furchtlose Krieger in ihm ins Hintertreffen gerät.
Sean Astin (Sam Gamdschie), Dominic Monaghan (Merry) und Billy Boyd (Pippin) als Frodos Freunde sind keine Neulinge. Auch sie können schon auf diverse Referenzen zurückgreifen, von der Umsetzung her sind ihre Rollen bis auf die des treuen und ergebenen Freundes Sam Gamdschie weniger gelungen, hauptsächlich deswegen, weil sie in den ersten beiden Teilen der Trilogie keine wesentliche Rolle spielen und somit erst zum Schluß eine gewisse Entwicklung erfahren. Bis dahin wirken sie im Film eher wie nettes Beiwerk und Füllmaterial. Aber auch Liv Tyler ("Armageddon") als Arwen, Hugo Weaving ("Matrix") als Elrond oder Cate Blanchett ("Elizabeth") als Galadriel und alle anderen bedürfen einer Erwähnung, denn obwohl ihre Rollen eher kurz ausfallen, tragen sie doch einen wesentlichen Teil dazu bei, den Antrieb und das Verhalten der FIguren besser verständlich zu machen.
..:: Die Extended Editions ::..
Was den "Herrn der Ringe" so interessant macht, sind neben den wirklich traumhaften Landschaften und den faszinierenden Charakteren auch die Story und wie sie 1sich als Ganzes aneinander- und zusammenfügt: ist man es von früheren Fortsetzungen gewohnt gewesen, daß sie in sich jeweils eine abgeschlossene Einheit bilden, so trifft das auf den "Herrn der Ringe" keinesfalls zu. Im Gegenteil, mitten in einem Spannungshöhepunkt brechen die einzelnen Abschnitte der Reise zum Feuerberg ab, um nahtlos zu Beginn der Fortsetzung wieder aufgenommen zu werden. Dies zeigt sich auch bei den einzelnen Editionen, die in diesem ästhetischen Ordner zusammengefaßt erhältlich sind. Um sie unterscheiden zu können, ist jeder Teil in einer anderen Farbe gehalten:
* The Green Edition: "Der Herr der Ringe - Die Gefährten"
Dies ist der Titel des ersten Films, der den Beginn des Abenteuers im Auenland bis hin zu den Tiefen von Moria beleuchtet, als die Reisenden beim Kampf gegen einen so genannten Höhlentroll einen ersten schweren Verlust hinnehmen müssen. Die die Form eines Buches aufweisende Box enthält neben den DVDs auch ein sehr schön gestaltetes und übersichtliches Booklet, in dem unter anderem die einzelnen Szenen aufgelistet sind.
Die ersten beiden DVDs dieser erweiterten Edition bergen dabei den in zahlreiche Kapitel untergliederten, aber vollständig verfügbaren Film, der in einigen Details erweitert und um einige bisher unveröffentlichte, aber essentiell zum weitaus besseren Verständnis nicht nur der Geschichte, sondern auch der Charaktere beitragende Szenen bereichert wurde: über 30 zusätzliche Minuten widmen sich daher unter anderem dem Schicksal Isildurs, der den Einen Ring in seine Gewalt brachte: entscheidende Szenen, die uns zeigen, wie ihn der Fluch des Rings traf, werden nun dem Zuschauer präsentiert. Weiterhin erfahren wir gerade von einem der Hauptprotagonisten, nämlich Bilbo Beutlin, der ja seit seiner Begegnung mit Gollum den Ring hütet und doch oder gerade deswegen oft sehr zerstreut ist, mehr über die seltsamen Bewohner des Auenlands, die Hobbits, vor allem auch, was sie so besonders und einzigartig macht. All dies schreibt er in seinem Buch, das später von Frodo weitergeführt wird. Einen weiteren, für den weiteren Verlauf der Geschichte bedeutsamen Ausbau bildet die Szene, als Frodo und seine Gefährten sich von Galadriel verabschieden, von der sie noch einige wertvolle Geschenke erhalten. Die Bedeutung dieser Geste zeigt sich jedoch erst später, in den anderen beiden Teilen der Trilogie, als Frodo das Elbenlicht gegen die Spinne Kankra einsetzt und das Elbenseil, das Sam erhalten hat, unter anderem dazu verwendet wird, ihren unwillkommenen, aber eben doch gebrauchten Begleiter Gollum in Schach zu halten.
Neben weiteren zusätzlichen bzw. ausgebauten Szenen, die meiner Meinung nach nicht unbedingt notwendig, aber als zusätzliche Informationen in Bezug auf die Geschichte sehr interessant sind, finden sich auf den beiden ersten DVDs auch zusätzlich noch vier, jedoch nur in Englisch verfügbare Audiokommentare, die jeweils eine Länge von gut 3 ½ Stunden haben und den gesamten Film begleiten. Zu Wort kommen dabei unter anderem Peter Jackson selbst, seine Ehefrau Frances Walsh, Richard Taylor, Komponist Howard Shore, außerdem "Frodo" Elijah Wood, "Gandalf" Ian McKellen, "Arwen" Liv Tyler, "Saruman" Christopher Lee und andere.
War man auf den ersten beiden Discs bisher nur auf den Film an sich fokussiert, so geht die dritte eher auf die Entstehungsgeschichte dieses Mammutwerks ein: in einer eigenen Dokumentation, die mit englischen Untertiteln ausgestattet ist, erfahren wir Einiges über J.R.R. Tolkiens Leben und Schaffen. Die Bücher um Mittelerde zu schreiben, ist eine Sache, die Geschichte dagegen in ein Drehbuch umzugestalten, ist eine völlig andere. Diesem Wandlungsprozeß geht hier ein weiterer, ebenfalls mit deutschen Untertiteln versehener Abschnitt nach. Dabei werden auch die Probleme thematisiert, die sich bei dem Versuch, aus dieser sehr komplexen Geschichte J.R.R. Tolkiens ein würdiges Drehbuch zu machen, fast schon notgedrungen ergaben. In weiteren Dokumentationen werden wir mitgenommen auf eine nunmehr planerisch sehr anspruchsvolle Reise, angefangen beim Drehbuch bis hin zum fertigen Film, was auch den Vorteil hat, daß man einen sehr schönen und aufschlußreichen Blick hinter die Kulissen erhält. Auch diejenigen, die sich, wie ich, neben der Geschichte vor allem auch an den überaus malerischen Landschaften Neuseelands erfreut haben, die wie die Faust aufs Auge in den Film passen, werden sich freuen, denn in einem speziellen, visuellen Essay zeigt sich, wo in Neuseeland die einzelnen Locations vorgefunden werden können, die im Film eine Rolle spielen.
Ein weiteres Schmankerl auf dieser dritten Disc ist neben einer interaktiven Karte von Mittelerde, auf der man den Weg der Abenteurer nachvollziehen kann, die Fotogalerie und -diashow, auch wenn man dies kaum noch als solches bezeichnen kann, sondern wohl eher als Fotobibliothek. Auf extensive Art und Weise werden hier Kostüme sowohl als Konzept als auch als Fotos veranschaulicht. Dabei ist man nicht auf eine allgemeine Behandlung dieses Themas ausgewichen, sondern widmet sich fast jeder bedeutenden Figur des ersten Films dieser Trilogie. Den Abschluß bildet die vierte Disc, die sich vor allem mit den Dreharbeiten und den dazu notwendigen Vorbereitungen auseinandersetzt: wie wurden einzelne Darsteller ausgewählt, warum macht es so viel Spaß, mit Fellfüßen herumzulaufen und welche Probleme traten auf in Bezug auf die einzelnen Sets, die teilweise ja in verschiedenen Ausmaßen hergestellt werden mußten, um so den unterschiedlichen Körpergrößen Rechnung zu tragen. Die Kameraeinstellungen, die diese oder jene Figur kleiner bzw. größer erscheinen lassen, kommen auch nicht zu kurz und werden ebenso besprochen wie die musikalische Entwicklung, für die zwar ein ganzes Team, nicht zuletzt aber Howard Shore verantwortlich war.
* The Brown Edition: "Der Herr der Ringe - Die Zwei Türme"
Der Titel des Mittelteils dieser Trilogie bezieht sich auf die zwei wesentlichen Schauplätze, auf die sich die Handlung nunmehr konzentriert: auf den Orthanc- Turm des Zauberer Sarumans und die schwarze Festung Barad-Dûr, in der Sauron, der abgrundtief böse Herrscher, haust und sich auf seinen Kampf gegen und Sieg über Mittelerde vorbereitet. Wie schon beim ersten Teil befindet sich auf den ersten beiden Discs der Film, der auch hier vollständig und natürlich gegliedert vorliegt, weshalb die einzelnen Kapitel separat angewählt werden können, ohne daß man sich jedes Mal den ganzen Streifen ansehen muß. Die Länge der zusätzlichen Minuten hat sich hier auf gut 40 Minuten vergrößert, dabei werden - wie auch im ersten Teil - einige Unklarheiten ausgebügelt bzw. einige Handlungsbögen komplettiert: unter anderem sehen wir Frodo und Sam, die sich mittels des Elbenseils abseilen. Etwas später werden wir über das Verhältnis zwischen Eowyn und Aragorn etwas besser ins Bild gesetzt, auch das Alter Aragorns kommt zur Sprache, den man so im Film für einen normalen Menschen halten würde. Auch die verschiedenen Charaktere von Faramir und Boromir erfahren nähere Behandlung. So wird deutlich, daß Boromir als Vertreter seines Volkes nach Bruchtal geschickt wurde, da sein Vater ihn im Gegensatz zu seinem Bruder Faramir für kämpferischer und entschlossener hielt.
Über die auch in dieser Edition enthaltenen vier Audiokommentare ist nur soviel zu sagen, als daß auch sie den gesamten zweiten Film begleiten und sich, wie gehabt, einmal auf das Team um Peter Jackson (inklusive Autoren), im weiteren Verlauf auf die Erklärungen des Design- bzw. Produktionsteams und schließlich auf die Eindrücke vieler mitwirkender Schauspieler konzentrieren. Die dritte Disc dieser Edition setzt da an, wo der erste Teil geendet hat. Zusätzlich erfahren wir Einiges über Tolkiens Weg von den Anfängen des "Herrn der Ringe" bis hin zum fertigen Werk, so auch, daß sich Tolkien bei der Kreation seiner Figuren zum Teil reale Vorbilder aus seinem eigenen Umfeld genommen hat. Ein weiteres Schmankerl, so darf man dieses Extra getrost bezeichnen, ist, daß man sich in einem eigenen Abschnitt intensiv auf die zentrale und dominante Figur Gollum einläßt, nicht nur, wie sie am Computer entstanden ist, sondern auch wie sie sich charakterlich entwickelt und warum Gollum so ist, wie er ist. Die vierte und letzte Disc beschäftigt sich wiederum mit den Dreharbeiten zum Film "Herr der Ringe - Die zwei Türme". Die Stunts und Kampftraining kommen dabei ebenso wenig zu kurz wie ein Besuch in der Design- Schmiede Weta Digital, ohne deren Engagement Mittelerde wohl nie so entstanden wäre, wie es letztendlich der Fall ist.
* The Blue Edition: "Der Herr der Ringe - Die Rückkehr des Königs"
Wer sich nun die Titel der einzelnen Filme vor Augen hält: "Die Gefährten", "Die Zwei Türme" und "Die Rückkehr des Königs", wird feststellen, daß sich der Titel dieses nun abschließenden Teils der "Herr der Ringe"- Trilogie ganz und gar auf eine einzige Person konzentriert, während es vorher eine Gruppe von Protagonisten bzw. zwei Schauplätze von wesentlicher geschichtlicher Bedeutung waren. Derjenige, auf den man sich hier fokussiert, ist Aragorn, auch bekannt als Streicher oder Waldläufer, dessen Geschichte und auch seine geschlechtliche Herkunft nun langsam aber sicher aufgedeckt und er selbst zum Erfüllen seiner Bestimmung gebracht wird.
Der Film liegt wie immer auf den ersten beiden Discs vor und kann, wie man es gewohnt ist, kapitelweise angewählt werden. Im weiteren Verlauf hat man jedoch der Tatsache Rechnung getragen, daß der "Herr der Ringe - Die Rückkehr des Königs" der große Abräumer bei den Oscarverleihungen des Jahres 2004 war. Mit elf Trophäen ist dieser Teil der Trilogie mit ewigen Klassikern wie dem 1959 gedrehten "Ben Hur" gleichgezogen. Insofern ist es auch nicht verwunderlich, daß man sich bei dieser Extended Edition nochmals selbst übertroffen und nunmehr fast eine ganze Stunde nie zuvor gesehener Szenen zur Verfügung stellt und dem abschließenden Teil somit eine viel komplexere Intensität und Handlungsdichte gibt als das in den beiden vorangegangenen Teilen, geschweige denn in der Kinofassung von "Die Rückkehr des Königs" der Fall war. Die Audiokommentare stellen inzwischen längst keine Neuheit mehr dar: Regisseur Peter Jackson und die Drehbuchautoren, sowohl das Design- als auch das Produktionsteam und die Darsteller begleiten mit ihren Erklärungen und eigenen Eindrücken ebenso den dritten Film.
Auch die dritte DVD dieser Edition bietet nicht viel Neues, wiederum widmet sie sich Tolkien und der Entstehungsweise des dritten Teils. Neu ist allerdings die Einstellung Peter Jacksons zu seinem eigenen Werk, der hier fast schon penetrant versucht, seine Schnitt- und Darstellungsweise des Tolkien- Romans zu rechtfertigen, als wenn er nicht mehr dahinter stehen würde, was er auf die Kinoleinwand gebracht hat. Hier dürfte auch die gewichtige Tatsache mit reinspielen, daß es bei der letzten Oscarverleihung einige unverhohlene Kritik bezüglich der Preisverleihung gab, als wenn sich die Juroren nun gerade dafür entschuldigen wollten, den "Herrn der Ringe" in den Jahren zuvor nur unzureichend berücksichtigt zu haben. Es ist nun einmal sein Werk, wenn nicht gar sein Meister- und zugleich Lebenswerk. Warum also muß sich Jackson dafür rechtfertigen?
Auch die vierte Disc wartet mit nicht viel Neuem auf, hat dafür aber zusätzlich noch einige Betrachtungen bezüglich der Konzepte, die erstellt und wieder verworfen wurden, und auch in Hinsicht auf die musikalische Gestaltung des "Herrn der Ringe" in petto. Dabei vermißt sie auch nicht, sich mit dem Oscar- gekrönten und von Annie Lennox interpretierten Titel "Into the West" auseinanderzusetzen.
..:: Fazit ::..
Der "Herr der Ringe" ist ein Meisterwerk des Regisseurs Peter Jackson, der sich damit selbst ein Denkmal gesetzt und wohl auch dafür gesorgt hat, daß sich in absehbarer Zukunft keiner mehr an diesen oder irgendeinen anderen Tolkien- Stoff heranwagen wird.
Die in dieser Sammlerbox zusammengefaßten Extended Editions sind neben den enthaltenen Filmen eine Bereicherung für das Verständnis nicht nur der Geschichte und der Charaktere sind, sondern auch einen sehr ausführlichen Blick hinter die Kulissen erlauben und demzufolge dem begeisterten Zuschauer das Gefühl geben, noch etwas tiefer in Mittelerde einzutauchen. Auch wenn sich Bestandteile wie die Audiokommentare zu den einzelnen Filmen oder die Entstehungsweise sowohl der Sets als auch des Drehbuchs im Rückblick wiederholen, so sind sie doch keinesfalls langweilig, da sie das ganze Projekt schlicht und einfach tiefer durchleuchten: ausführliche Dokumentationen bringen uns den Drehort Neuseeland und die faszinierende Landschaft ins Wohnzimmer. Einzelne Schauspieler geben etwas von sich preis und kommendem Fan noch näher und auch das zusätzliche Bonusmaterial läßt nicht zu wünschen übrig, von wunderschönen interaktiven Menüs, deren Beschreibung einfach nicht wirklich mit Worten zu erfassen ist, und der ästhetischen äußeren Gestaltung ganz zu schweigen.
Die Sammlerbox habe ich gleich am offiziellen Erscheinungsdatum bei Amazon.de für knapp 80 Eurouro bestellt und mich umso mehr gefreut, als ich damals aus den USA nach Hause kam und dieses Paket zu Hause vorfand. Hinweg geblasen war alle Müdigkeit und ich habe mir erst einmal die vergangenen Tage intensiv Zeit genommen, die einzelnen DVDs nach allen Regeln der Kunst und mit wahrem Genuß zu entdecken. Und ich wurde wahrlich nicht enttäuscht. Wer sich also bisher gedulden konnte und die zu den jeweiligen Teilen erschienenden Editionen im Regal hat stehen lassen, sie sich also nicht zu kaufen, dem sei diese ganz besonders liebevoll gestaltete Sammlerbox wärmstens ans Herz gelegt. Ich vergebe mit gutem Gewissen nicht nur für die Sammlerbox, sondern für die gesamte Trilogie eine *****- Empfehlung ...


