Sony DCR-HC90
Beschreibung: Niedrigste Brennweite in mm: 45 | Maximale Blende Weitwinkel: 1.8 | Maximale Blende Tele: 2.9 | Höhe in mm: 91 mm | Höchste Brennweite in mm: 450 | Größe des LCD-Monitors in Zoll: 2.7 Zoll | Gewicht in Gramm: 440 g | Foto-Auflösung in Pixel (Höhe): 1512 | Foto-Auflösung in Pixel (Breite): 2016 | Digitales Zoom (x-fach): 120 x | Digitaler Eingang: Digital | Chip-Typ: CCD
- Finanzierung:
-
Produkt ab 3,45 % finanzieren
Ein sehr schöner Camcorder
Bericht für Sony DCR-HC90 von EhemaligerNutzer (30.08.2005)
- Pro:
- tolle Bildqualität, liegt gut in der Hand
- Kontra:
- eigentlich nichts
Es wurde langsam Zeit, mir eine neue Digicam zu kaufen. Nachdem ich unzählige Berichte gewälzt, Vergleiche gelesen und Tests studiert hatte, musste ich mich zwischen der Panasonic NV-GS150 und der Sony DCR-HC90E entscheiden. Schließlich entschied ich mich rein gefühlsmäßig für die Sony DCR-HC90 und habe es auch nicht bereut.
Die Kamera hat, im Gegensatz zu vielen anderen Kameras, die einen kleineren Chip haben, einen 1/3“-Chip. Das Objektiv ist ein Carl Zeiss Vario Sonar T* und verfügt über einen 10fach optischen Zoom. Neben einem analogen Video- und Tonausgang hat das Gerät auch ein Cinch-Kabel, einen DV-Ausgang und zusätzlich ein USB-Anschluss.
Das Design der Sony DCR-HC90 ist sehr gelungen und kompakt. Die Verarbeitung finde ich auch sehr schön, und alles ist da, wo man es erwartet. Die Digicam ist auch sehr leicht zu bedienen. Einige Knöpfe, wie die Start/Stop-Taste und die beiden Zoom-Tasten, sind sogar doppelt vorhanden.
Das ausklappbare Außendisplay ist im 16:9-Format, durch Drücken einer einzigen Taste kann man in den 4:3-Modus umschalten. Das Display ist ein Touchscreen, d.h. das Menü wird ins Bild eingeblendet und mit dem Finger lässt sich die gewünschte Funktion dann auswählen. Die Menüführung ist sehr einfach. Das von der Kamera aufgenommene Bild ist hervorragend, die Farben wirken sehr natürlich. Der Autofocus ist schnell und sicher, der Weißabgleich erkennt sogar Leuchtstoffröhren. Auch schlechte Lichtverhältnisse meistert die DCR-HC90 problemlos. Die Brennweite auf Kleinbild umgerechnet liegt für 16:9 bei 42,8-495mm. Die elektronische Antiwackelfunktion greift unauffällig aber wirkungsvoll ein. Manuelle Einstellungen für Belichtung und Fokus sind möglich. Mir hat vor allem gut gefallen, dass man einfach den gewünschten Bildteil im Touch-Screen antippen kann. Falls mal überbelichtet wurde, gibt es eine Zebrafunktion, die überbelichtete Bildteile mit einem schrägen Streifenmuster hervorhebt. Für Nachtaufnahmen gibt es einen Modus, bei dem bei völliger Dunkelheit eine IR-Leuchtdiode die Umgebung unsichtbar erhellt. Weiter als 3 Meter reicht das zwar nicht, aber trotzdem ist es ein nettes Extra.
Auch die Fotofunktion ist sehr ordentlich. Die Kamera verfügt über einen eingebauten Blitz, der in der Dunkelheit etwas Licht spendet. Die Bildqualität der Fotos halte ich für sehr gut. Die Kamera hat einen Slot, in den man einen Memorystick einschieben kann. Allerdings wird leider nur eine 16 MB-Karte mitgeliefert. Beim Filmen kann eine ganze Reihe von Blenden und Effekten verwendet werden. Beispielsweise gibt es ein 4-Kanal-Mikrofon, mit dem man Aufnahmen im Surroundsound machen kann. Leider jedoch reicht der Akku nur für etwa 45 Minuten Aufnahme, obwohl das davon abhängt, wie viel man zoomt. Der Ton der DCR-HC90 ist ebenfalls sehr gut, selbst in einer extrem leisen Umgebung hört man fast gar nicht die Bandlaufgeräusche.
Fazit: alles in allem ein sehr guter Camcorder, den ich mit bestem Gewissen nur jedem weiterempfehlen kann!



|
