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Internet Flat für das Handy – sinnvoll oder Spielerei? | PREISVERGLEICH.de

Internet Flat

Da nur das reine Telefonieren und Verschicken von SMS-Texten inzwischen längst nicht mehr allein zu den Hauptaufgaben eines Smartphones gehören, sind auch die Internet Flats in den letzten Monaten immer interessanter geworden. Wie diese aussehen und auf welche Weise der Anwender davon profitieren kann, verrät der folgende Abschnitt.

Wie sind Internet Flats aufgebaut?

Wie der Name schon sagt, handelt es sich bei diesen Zusatzoptionen um Erweiterungen des normalen Tarifes, die speziell das Thema Internet behandeln. Da sehr viele Anwender mit ihrem Handy auch unterwegs das weltweite Netz aufsuchen, ist das sicherlich kein falscher Schritt seitens der Betreiber. Ein solches Paket ist dabei so aufgebaut, dass sie zumeist eines von zwei möglichen Merkmalen bereitstellen – oder beide gleichzeitig. Viele Pakete erhöhen etwa das monatlich zur Verfügung stehende Datenvolumen, das der Anwender herunterladen darf, bevor die Drosselung der Geschwindigkeit des Zugangs stattfindet. Für Nutzer, die gerne und viel surfen und dabei vielleicht auch mit dem Handy größere Dateien herunterladen, ist das eine sehr sinnvolle Option. Weiterhin gibt es natürlich auch Pakete, die ebenjene Geschwindigkeit erhöhen: Wer etwa mit UMTS oder HSDPA – und damit mit bis zu 21 Megabit pro Sekunde – nicht zufrieden ist, kann durch ein Upgrade auf LTE noch deutlich schneller im Internet unterwegs sein. Dies ist allerdings ohne eine gleichzeitige Erhöhung des Volumens nur sehr eingeschränkt sinnvoll, sodass meistens beide Internetpakete auf einmal verkauft werden.

Welche Nachteile haben Internet Flats?

Im Prinzip existiert nur ein wirklich gravierender negativer Aspekt: die Kosten. Möchte der Nutzer ein solches Paket für sein Handy buchen, muss er dafür meist etwa fünf Euro pro Monat entrichten. Das mag nicht nach besonders viel Geld klingen, allerdings muss dabei der Gesamtpreis im Auge behalten werden. Wer vielleicht zwischen 15 und 30 Euro im Monat für seinen Handy-Vertrag bezahlt, erhöht durch ein solches Internetpaket seine Ausgaben um etwa 15 bis 30 Prozent – und unter diesem Licht sehen „nur fünf Euro“ schon ganz anders aus. Außerdem orientieren sich diese zusätzlichen Optionen in ihrer Laufzeit meist an denjenigen Werten, die auch der eigentliche Handy-Vertrag angibt. Da es sich dabei meist um 24 Monate handelt, müssen auch diese fünf Euro für den gesamten kommenden Zeitraum entrichtet werden. Ob diese Pakete wirklich für jeden Anwender notwendig sind, sei außerdem dahingestellt. Wer unterwegs auf das Herunterladen großer Dateien verzichten kann, fährt im Normalfall auch ohne zusätzlichen Tarif sehr gut – doch das muss jeder Anwender natürlich für sich entscheiden.


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