Kündigung des Handyvertrages - So geht's! | PREISVERGLEICH.de

Kündigung des Handyvertrages

Die Kündigung des Handyvertrages ist vom gewählten Tarif abhängig. (Näheres zu den unterschiedlichen Tarifen findet man im Artikel „Handyvertrag“.)

Laufzeit (Postpaid) – Tarif kündigen

Der Laufzeit-Tarif ist der klassische Handyvertrag, der mindestens 24 Monate dauert. Hier geht man wie folgt vor:

  1. Spätestens drei Monate vor Vertragsende die Kündigung vollziehen.
  2. Die Kündigung schriftlich verfassen.
  3. Folgende Angaben müssen enthalten sein: die zu kündigende Rufnummer, Vertragsnummer, vollständige Adresse.
  4. Achtung: Es kann nur der Vertragspartner kündigen!
  5. Die Kündigung sollte per Einschreiben dem Anbieter zugesandt werden. (Nachweiß)
  6. Die Bestätigung der Kündigung sollte spätestens 14 Tage danach erfolgt sein.

Ausnahme: Viele Mobilfunkanbieter stellen inzwischen auch die Möglichkeit bereit, online zu kündigen. Die entsprechenden Formulare sind auf der Website des Anbieters (meist im Kundenkonto) zu finden. Die Kündigungsbestätigung bekommt man dann ebenfalls per Mail.

Tipp: Um die rechzeitige Kündigung nicht zu versäumen, kann man sie wesentlich früher, sogar direkt bei Vertragsabschluss vollziehen.

Prepaid und Discount-Tarif kündigen

Tarife ohne feste monatliche Kosten muss man nicht unbedingt kündigen. Nutzt man die Sim-Karte einen bestimmten Zeitraum nicht, meist 2 Jahre, verfällt sie einfach. Anders ist es, wenn man die Rufnummer mitnehmen will. Die Portierung wird dann mit einer Kündigung gleichgesetzt.

Flatrate-Tarife kündigen

Bei Discount-Tarifen werden Monatsflatrates als zubuchbare Option angeboten. Diese verlängern sich jeweils um einen Monat, wenn sie nicht gekündigt werden. Sie sind in aller Regel zum Ende des Verbrauchsmonats über das Online-Kundenkonto kündbar.

Kündigung Handyvertrag – innerhalb der Mindestvertragslaufzeit

Innerhalb der Mindestvertragslaufzeit seinen Handyvertrag zu kündigen ist nur bei triftigen Gründen möglich. Kann der Mobilfunkanbieter beispielsweise seine Leistungen nicht mehr erbringen, ist ein solcher Schritt denkbar. Auch wenn der Mobilfunkanbieter regelmäßig die Abrechnung zu seinen Gunsten ausfallen lässt, ist das ein außerordentlicher Kündigungsgrund. Vor einer solchen Kündigung sollte man sich an die Verbraucherzentrale oder an einen Anwalt wenden, da die meisten Mobilfunkanbieter sich erheblich zu wehren wissen.

Infos zum Widerrufsrecht

Das 14-tägige Widerrufsrecht gilt nur bei Handyverträgen, die per Telefon, Fax oder im Internet abgeschlossen wurden. Bei Vertragsabschluss im Handy-Shop vor Ort erlischt es. Außer man kauft ein Handy für einen Euro dazu, dessen Realpreis aber über 200 € liegt. Hier besteht zumindest juristisch die Chance, dass der Handyvertrag als entgeltliche Finanzierungshilfe eingestuft wird und die kann man widerrufen.

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