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Handy – Ratgeber für Roaming-Gebühren im Ausland | PREISVERGLEICH.de

Roaminggebühren

Wer häufig im Ausland unterwegs ist, ist schon öfter auf das Problem gestoßen: Die Roaming-Gebühren mit dem Handy sind meist so hoch, dass das Telefonieren oder selbst das Verschicken von kurzen Nachrichten sehr teuer werden kann. Während das für einen kurzen Urlaub noch zu verschmerzen ist, werden Vielreisende mitunter kräftig zur Kasse gebeten – zumindest bis 2015, denn dann soll Abhilfe geschaffen werden.

Die aktuellen Roaming-Gebühren für das Handy

Seit dem 1. Juli 2012 gibt es ein Gesetz, das die willkürliche Festlegung von Roaming-Gebühren von Seiten der Mobilfunkbetreiber untersagt. In den Jahren zuvor hatten viele Unternehmen bei der Preisgestaltung relativ freie Hand. Dies hat für teilweise absurde Minutenpreise für Telefonate mit dem Handy gesorgt. Inzwischen gibt es jedoch einheitliche Regelungen, die eine bestimmte Obergrenze festlegen – wenngleich diese bislang auch nur in allen Mitgliedsstaaten der EU gelten. Diese Gebühren dürfen auf dem Handy inzwischen einen Minutenpreis von 35 Cent bei selbst getätigten Anrufen nicht mehr übersteigen. Das heißt nicht, dass die Betreiber diesen Wert unbedingt übernehmen müssen, denn sie können diese Kosten auch noch unterbieten. Ein angenommener Anruf kostet hingegen noch neun Cent pro Minute. Die Gebühren werden dabei sekundengenau abgerechnet. Dadurch wird dem Kunde genau das gewährleistet, was in seinem Vertrag steht. Für eine verschickte SMS werden noch elf Cent fällig, eingegangene Nachrichten hingegen können völlig kostenfrei gelesen werden. Der länderübergreifende Datenverkehr ist aber immer noch teurer: Für jedes empfangene oder gesendete Megabyte auf dem Handy muss der Anwender bis zu 83 Cent auf den Tisch legen. Surfen bei YouTube & Co. sollte im Urlaub daher möglichst unterlassen werden – doch in naher Zukunft könnte sich das ändern.

Roaming-Gebühren ab 2015

EU-Kommissarin Neelie Kroes möchte nämlich ab diesem Zeitpunkt dafür sorgen, dass es die Roaming-Gebühren in der heute bekannten Form nicht mehr gibt. Die Inlands- und Auslandspreise sollen sich komplett decken. Dies gilt einerseits für die Telefonie, andererseits aber auch für den Versand von SMS-Nachrichten. Bei den Kosten für den Internetverkehr herrscht allerdings noch keine Einigung. Wer bereits jetzt mit dem Handy im Ausland tätig ist, muss jedoch nicht bis 2015 warten. Denn in der Zwischenzeit werden die Preise jedes Jahr pünktlich zum 1. Juli schrittweise gesenkt, bevor das Ziel der EU dann am 1. Juli 2015 erreicht sein soll. Schon in wenigen Monaten also, am 1. Juli 2013, werden Reisende von den nochmals abgesenkten Gebühren für das Roaming im Ausland profitieren. Ausgehende Anrufe werden dann beispielsweise nur noch 24 Cent pro Minute kosten, die Kosten für eine SMS hingegen werden von den erwähnten elf Cent auf acht Cent abgesenkt. Der immer wichtiger werdende Datenverkehr wird am 1. Juli 2014 nur noch 20 Cent pro Megabyte kosten. Ob das Ziel hingegen erreicht werden kann, identische Kosten im In- und Ausland pünktlich zum 1. Juli 2015 anzubieten, ist weiterhin noch nicht klar.


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