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Mobilfunkstandards - 5G, LTE, UMTS, HSPA & Co.

Die Mobilfunktechnik entwickelt sich mit rasanter Geschwindigkeit weiter. So ist das mobile 2G-Netz im Zeitalter der 5G-Technologie unlängst überholt. Denn heute surfen Sie statt mit 53,6 Kbit/s mit bis zu 1 Gbit/s im mobilen Internet. Dabei entstand die erste Technologie für den mobilen Internetzugang bereits in den 90er Jahren. Dem sollten 4 Generationen folgen. Dazu gehören vor allem das 4G-Netz (LTE), dass derzeit noch Standard ist. Mit dem 5G-Netz steht jedoch schon die nächste Mobilfunkgeneration in den Startlöchern. Um dieses auch nutzen zu können, brauchen Sie zwei wesentliche Dinge: Die örtliche Netzverfügbarkeit und das richtige Handy. Gerade ältere Mobiltelefone sind häufig nicht in der Lage, die neuen Technologien zu unterstützen.
Möchten Sie mit Ihrem Smartphone jedoch nur Telefonieren, bringen Ihnen Mobilfunkstandards wie UMTS, LTE und 5G keinerlei Vorteile. Diese dienen ausschließlich dem schnellen Zugang zum Internet.

Was genau bedeutet GSM, 2G, 3G (UMTS), 4G (LTE) und 5G?

GSM und UMTS bezeichnen die Technik, mit der eine Basisstation betrieben wird. Grundsätzlich handelt es sich dabei um recht ähnliche Funktechnologien, allerdings kann der GSM-Nachfolger UMTS deutlich höhere Datenraten verarbeiten, wodurch die Nutzung des Internets überhaupt erst interessant wird. GSM und UMTS sind auch bekannt unter den Namen 2G bzw. 3G. Jene Bezeichnungen sind einfache Abkürzungen für die jeweilige Generation des Mobilfunknetze. Es handelt sich also bei GSM um die zweite Generation und bei UMTS um den Mobilfunkstandard der dritten Generation.

Die beiden Techniken werden heute von fast allen Geräten auf dem Markt unterstützt, selbst mit einem älteren Handy müssen Nutzer sich in der Regel also keinerlei Gedanken machen. Übrigens sind 2G-Netze bis heute im Einsatz, obwohl der Nachfolger schon seit vielen Jahren verfügbar ist. Das liegt vor allem daran, dass das 2G-Netz bereits sehr gut ausgebaut ist und so bis zu 98 % Netzabdeckung erreicht werden. Zudem ist sichergestellt, dass Sie auch mit einem älteren Handy im 2G-Netz surfen können. Bei Diensten wie Telefonie und SMS entstehen Ihnen dabei keinerlei Nachteile.

  • erster Mobilfunkstandard in den 90er Jahren eingeführt
  • GSM + GPRS (2. Generation): Ende 1999, Anfang 2000er – bis 53,6 kbit/s
  • GSM + Edge (2. Generation): 2000er Jahre – bis 256 kbit/s
  • UMTS (3. Generation): ab 2007 – bis 384 kbit/s (E) + HSPA (H) – bis 7,2 Mbit/s
  • HSDPA (Übergang zur 4. Generation) – bis 42,2 Mbit/s
  • LTE (4. Generation): 2010er Jahre – bis 300 Mbit/s
  • 5G (5. Generation): Ende 2010er Jahre – über 1 Gbit/s
    • Dabei stehen die Abkürzungen für folgende Bezeichnungen:

      • GSM: Global System for Mobile Communications
      • GPRS: General Packet Radio Service
      • Edge: Enhanced Data Rates for GSM Evolution
      • HSPA: High Speed Packet Access
      • UMTS: Universal Mobile Telecommunications System
      • LTE: Long Term Evolution
      • 5G: 5. Generation

      HSPA, UMTS & HSDPA

      HSPA war bzw. ist der erste mobile Internetstandard mit Mbit/s-Geschwindigkeiten im Download. Obwohl der Standard schon ziemlich schnell war, wurde dieser mit Einführung der UMTS-Datenraten noch einmal deutlich gesteigert. Während Internet mit dem Handy via UMTS Datenraten mit bis zu 384 kbit/s ermöglicht, können Sie Ihre mobile Internet-Geschwindigkeit mit HSDPA auf bis zu 42,2 Mbit/s steigern. Zumeist erreicht ein Handy mit HSDPA-Unterstützung Geschwindigkeiten von bis zu 7,2 Mbit/s (siehe maximale HSPA-Speed). Es ist jedoch möglich, dass Sie mit Ihrem Handy weitaus höhere Geschwindigkeiten im mobilen Internet erreichen. Dies ist u. a. mit LTE möglich.

      LTE & 5G

      Mit der LTE-Technologie surfen Sie heute mit bis zu 300 Mbit/s im mobilen Internet. Dies hängt vor allem auch davon ab, welchen Mobilfunktarif Sie bei Ihrem Anbieter (Telekom, Vodafone und Co.) gebucht haben. Die LTE-Technik ist nahezu flächendeckend in Deutschland ausgebaut, wobei es auch heute noch Regionen mit geringerer Empfangsstärke gibt.

      Im Jahr 2019 wurden die ersten 5G-Lizenzen in Deutschland versteigert. Seither sorgen die Mobilfunknetzbetreiber (Deutsche Telekom, Vodafone, o2 Telefonica und 1&1/ Drillisch) für den schnellen Netzausbau in Großstädten und dicht besiedelten Regionen. Das 5G-Netz soll in den 2020er Jahren zum Standard werden und Geschwindigkeiten von über 1 Gbit/s erlauben.


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