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UMTS, GSM, 3G, HSDPA, 2G…

Die Mobilfunktechnik entwickelt sich mit rasender Geschwindigkeit, weshalb es manch einem schwerfällt, mit all den neuen Technologien sowie den dazugehörigen Begrifflichkeiten mitzuhalten. Die gute Nachricht dabei ist, dass die meisten Begriffe für den Endverbraucher nicht unbedingt wichtig sind. Trotzdem schadet es nicht, über die aktuelle Entwicklung im Bilde zu sein. Für schnelle und stabile Verbindungen ist aber letztlich nicht nur das verwendete Netz wichtig, sondern auch das Handy. Denn wenn ein Gerät aktuelle Technik nicht unterstützt, nützt auch die beste und neueste Netztechnik nichts. Wer hingegen sein Handy ohnehin nur zum Telefonieren nutzen möchte, sollte sich nicht von hohlen Werbephrasen blenden lassen. Für die Telefonie bringen Standards wie UMTS keinerlei Vorteile, wirklich interessant sind die neuen Techniken nahezu ausschließlich für die Verwendung des mobilen Internets.

Was genau bedeutet 3G, 2G, HSDPA, GSM und UMTS?

GSM und UMTS bezeichnen die Technik, mit der eine Basisstation betrieben wird. Grundsätzlich handelt es sich dabei um recht ähnliche Funktechnologien, allerdings kann der GSM-Nachfolger UMTS deutlich höhere Datenraten verarbeiten, wodurch die Nutzung des Internets überhaupt erst interessant wird. GSM und UMTS sind auch bekannt unter den Namen 2G bzw. 3G. Jene Bezeichnungen sind einfache Abkürzungen für die jeweilige Generation des Mobilfunknetzes, es handelt sich also bei GSM um die zweite Generation und bei UMTS um die dritte Generation von Mobilfunk. Die beiden Techniken werden heute von fast allen Geräten auf dem Markt unterstützt, selbst mit einem älteren Handy müssen Nutzer sich in der Regel also keinerlei Gedanken machen. Übrigens sind 2G-Netze bis heute im Einsatz, obwohl der Nachfolger schon seit vielen Jahren verfügbar ist. Das liegt vor allem daran, dass das 2G-Netz bereits sehr gut ausgebaut ist und so bis zu 98 % Netzabdeckung erreicht werden. Außerdem ist so sichergestellt, dass auch ein altes Handy problemlos funktioniert. Bei Diensten wie Telefonie und SMS entstehen dabei keinerlei Nachteile durch die Verwendung von 2G.

HSDPA – der Datenturbo

HSDPA findet seine Verwendung vornehmlich in einem sehr modernen Handy. Die Datenrate von UMTS kann mit jener Technik nochmals deutlich gesteigert werden. Während Internet mit dem Handy via UMTS Datenraten mit bis zu 384 kbit/s ermöglicht, kann die Geschwindigkeit mit HSDPA auf bis zu 42,2 Mbit/s gesteigert werden. Allerdings unterstützt längst nicht jedes Handy solch hohe Datenraten. Meist erreicht ein Handy mit HSDPA-Unterstützung Geschwindigkeiten von bis zu 7,2 Mbit/s. Auch die meisten Tarife für mobiles Internet erlauben nicht mehr als jene Geschwindigkeit, besonders bei Mobilfunkdiscountern ist nicht mit höheren Verbindungsgeschwindigkeiten zu rechnen. Es ist aber durchaus möglich, mit einem Handy noch schneller unterwegs zu sein. Unterstützt das Gerät höhere Datenraten und wird ein entsprechender Tarif gebucht, erlaubt HSDPA Datenraten von 14,4 Mbit/s, 28,8 Mbit/s und 42,2 Mbit/s. Noch schneller geht es nur mit der neuen Technik LTE, mit der sogar Geschwindigkeiten jenseits der 100 Mbit/s möglich sind. Diese Technik wird aber bisher nur von wenigen Endgeräten unterstützt und die passenden Tarife sind meist bedeutend teurer als Flatrates für den Gebrauch in 3G-Netzen.


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