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Ist ein Kostenairbag fürs Handy wirklich sinnvoll? | PREISVERGLEICH.de

Kostenairbag lohnt sich das wirklich?

Nahezu alle Mobilfunkanbieter werben heute verstärkt mit zahlreichen Flatrates, bei denen statt minütlicher Abrechnungen nur noch ein Pauschalbetrag für die Verwendung der unterschiedlichen Dienste gezahlt werden muss. Abseits der Flatrates existieren jedoch auch immer noch die sogenannten Kostenairbags, bei denen ein monatlicher Maximalbetrag festgelegt wird. Egal, wie viel ein Nutzer mit seinem Handy telefoniert oder wie viele SMS verschickt werden, der vereinbarte Betrag kann zu keinem Zeitpunkt überschritten werden. Heute ist auch die Nutzung des mobilen Internets meist bereits inklusive. Der Kostenairbag hat dabei durchaus Vorteile gegenüber gewöhnlichen Flatrates. Welches Tarifmodell das bessere ist, hängt jedoch stark von dem persönlichen Nutzungsverhalten ab.

Kostenairbags eignen sich vor allem für Wenigtelefonierer

Der größte und offensichtlichste Vorteil eines Kostenairbags ist, dass bei wenig Verbrauch auch weniger gezahlt wird. Der Maximalbetrag muss also nicht wie bei einer Flatrate pauschal gezahlt werden, stattdessen hat der tatsächliche Verbrauch noch eine Bedeutung, wenn nur wenige Einheiten genutzt werden. Wer sein Handy also auch gerne mal über mehrere Tage überhaupt nicht nutzt, kann dadurch von günstigeren Rechnungen profitieren. Ist das Handy jedoch täglich im Einsatz und wird auch für das Internet genutzt, so sind Flatrates in der Regel günstiger. Hier gilt es abzuwägen, wie hoch der tatsächliche Verbrauch ist. Eine Möglichkeit dies herauszufinden, bieten die meisten modernen Handys. Die verbrauchte Menge an Gesprächsminuten wird meist aufgezeichnet und kann sich leicht ablesen lassen. So kann der Verbrauch von 30 Tagen leicht abgelesen werden. Wer dabei unter 30 Minuten liegt, für den ist ein Kostenairbag sinnvoller als eine Flatrate. Bei deutlich höherem Verbrauch sind Flatrates hingegen oft günstiger erhältlich.

Schützen Kostenairbags mich vor allen Kosten?

Wie bei Flatrates gilt auch beim Kostenairbag, dass nur Verbindungen in deutsche Mobilfunknetze sowie ins deutsche Festnetz berücksichtigt werden. Premium-Dienste sowie Verbindungen im Ausland werden also unabhängig vom Kostenschutz berechnet, sodass eine monatliche Rechnung auch höher ausfallen kann. Auf Wunsch können diese zusätzlichen Dienste aber vom Anbieter gesperrt werden. Letztlich sind Kostenairbags eine interessante Alternative für alle, die ihr Handy nur wenig nutzen. Sinnvoll kann auch die Verwendung in einem Zweithandy sein. Besonders, wenn ein Anbieter keinen Mindestumsatz und keine Grundgebühr verlangt, ist ein Kostenairbag eine entspannte Möglichkeit für die Nutzung mit einem Handy. Denn wenn nicht telefoniert wird, berechnet der Anbieter auch keinerlei Kosten. Bei einer Flatrate hingegen fallen jeden Monat auch bei wenig Verbrauch Kosten an. Schließlich existieren auch bei Flatrates Minutenpreise, die lediglich von Nutzer zu Nutzer unterschiedlich ausfallen. Wer die monatlichen Kosten für eine Flatrate durch seinen Verbrauch dividiert, erhält den Betrag, der für eine Gesprächsminute gezahlt wird. Wer beispielsweise 9,95 Euro für eine Flatrate bezahlt, dabei aber nur 24 Minuten im Monat telefoniert, zahlt letztlich 41 Cent pro Gesprächsminute. In einem solchen Fall ist ein Tarif mit Kostenairbag deutlich günstiger, da dort Gespräche auch auf ein Handy schon ab 9 Cent pro Minute geführt werden. Bei dem gleichen Verbrauch wie im eben genannten Beispiel würden dabei nur 2,16 Euro fällig.


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