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Datenvolumen auf dem Handy – wie viel ist genug? | PREISVERGLEICH.de

Datenvolumen auswählen

Mit dem Handy wird längst nicht mehr nur telefoniert. Das Surfen im Internet ist dank Facebook, Twitter & Co. inzwischen zur Lieblingsbeschäftigung der meisten Anwender geworden, wobei hier auch die inzwischen recht günstigen Internettarife eine Rolle spielen. Wichtig – zumindest für den Geldbeutel – ist es dabei, das richtige Datenvolumen für den monatlichen Gebrauch auszuwählen. Welcher Anwendertyp welches Volumen wählen sollte, klärt der folgende Ratgeber.

Wie funktioniert das Datenvolumen für das Handy?

Das Datenvolumen für das Handy bestimmt, wie groß die Menge der Daten beim Download pro Monat sein darf, bevor der Betreiber des Mobilfunknetzes bestimmte Schritte unternimmt. In den allermeisten Fällen ist darunter eine simple Drosselung der Geschwindigkeit zu verstehen, mit welcher der Anwender Daten aus dem Internet empfangen kann. Auch der Umfang dieser Drosselung ist meist identisch, denn zumeist stufen die Unternehmen den Nutzer auf GPRS-Geschwindigkeit herab, was im besten Fall noch für etwa Hundert Kilobit pro Sekunde ausreicht. Zum Vergleich: UMTS schafft zusammen mit der HSDPA-Erweiterung bis zu 21 Megabit pro Sekunde. Dieses Beispiel zeigt, wie wichtig es ist, das passende Datenvolumen für die eigene Internetnutzung auf dem Handy zu wählen. Wer zu knauserig ist, wird möglicherweise jeden Monat an sein Limit stoßen und damit für die restlichen Tage mit einem kaum zumutbaren Internetzugang umgehen müssen. Während das für E-Mails oder simple Webseiten, die sich fast nur auf die Darstellung von Text oder Tabellen konzentrieren, ausreichen wird, können komplexere Auftritte – YouTube, Facebook oder andere „Web 2.0“-Seiten – damit kaum sinnvoll aufgerufen werden. Nicht jeder Anwender muss deshalb aber gleich zu einem enorm hohen (und ebenso teuren) Datenvolumen für sein Handy greifen.

Das passende Datenvolumen für jeden Anwender und jedes Handy…

… gibt es nicht. Das ist leider die Wahrheit, aber einige Hinweise können trotzdem befolgt werden, um das Datenvolumen an das eigene Nutzungsverhalten anzupassen. Wer beispielsweise mit den oben erwähnten Beispielen aus dem Bereich Social Media nicht viel zu tun hat, muss auch keine großen Internetpakete auswählen. 200 Megabyte pro Monat etwa sind ein bei den Betreibern gerne genutztes Standardvolumen, das für die meisten Anwender auch tatsächlich ausreichen sollte. Spezielle Seiten für die mobile Darstellung (welche am „m“ in der URL erkennbar sind, also etwa https://m.beispiel.de) belasten die Datenverbindung fast gar nicht. Nachrichtenseiten, die sehr viel Text anzeigen, sind ebenfalls kaum dazu in der Lage, dieses Limit von 200 Megabyte zu sprengen. Komplizierter wird es, wenn Streaming-Webseiten wie YouTube, Spotify oder ähnliche Angebote hinzukommen. Da ein solcher Stream nicht über eine feste und einsehbare Dateigröße verfügt, ist es sehr schwierig für den Anwender, das verbrauchte Datenvolumen einzuschätzen. Wer häufig auf diesen Seiten unterwegs ist, sollte daher ruhig Volumina von 500 Megabyte und mehr wählen. Das gilt insbesondere dann, wenn auch unterwegs häufig größere Downloads anstehen. Wie eingangs erwähnt gilt jedoch für jeden Anwender: Im Zweifel sollte lieber ein größeres Datenvolumen für das Handy gewählt werden, da ansonsten die gefürchtete Drosselung einsetzt – und das kann für einige Tage gerade im Beruf weitaus schlimmer sein als vielleicht zwei gesparte Euros.

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