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Das Handy und die Drosselungsgrenze – ein Ratgeber | PREISVERGLEICH.de

Drosselungsgrenze: Warum?

Wer mit dem Handy auch unterwegs auf das Internet zugreifen möchte, kann dies inzwischen mit einem geeigneten Smartphone spielend leicht und oft tun. Die Geschwindigkeit reicht für die meisten Aufgaben inzwischen völlig aus, große Displays sorgen außerdem für viel Spaß beim Surfen – wenn da nur nicht die gefürchtete Drosselungsgrenze wäre. Warum es diese gibt und wie Abhilfe geschaffen werden kann, klärt der folgende Ratgeber.

Wieso gibt es die Drosselungsgrenze für das Handy?

Klären wir zunächst, was die Drosselungsgrenze für das Handy überhaupt ist und wie sich diese in der Praxis auswirkt. Sobald sich der Nutzer mit dem Handy ins Internet begibt, wird die Menge an heruntergeladenen Daten vom Netzbetreiber erfasst. Überschreitet diese ein gewisses Volumen, wird die Geschwindigkeit des Zugangs drastisch gesenkt. „Drastisch“ bedeutet in diesem Fall, dass beispielsweise eine HSDPA-Verbindung mit einer Geschwindigkeit von 7,2 Megabit pro Sekunde und mehr auf einen maximalen Download auf GRPS-Niveau abgesenkt werden kann – was dann im Optimalfall noch einige Hundert Kilobit pro Sekunde sind. Während das bei reinem Text oder dem Abholen von E-Mails noch keine große Auswirkungen haben sollte, können komplexere Seiten mit vielen Bildern oder gar Videos mit dieser Geschwindigkeit nicht mehr bequem auf dem Handy bedient werden. Aber wieso greifen die Netzbetreiber überhaupt auf diese Einschränkung zurück? Die Ursachen sind vielfältig. Zum einen müssen auch die Betreiber Geld für den Traffic ihrer Daten bezahlen. Je mehr Daten anfallen, desto teurer wird es auch für die Unternehmen. Eine Drosselung wirkt diesem Umstand entgegen. Weiterhin soll das Handy möglichst nicht als Internetzugang für andere Geräte, wie etwa Notebooks oder Computer, genutzt werden. Das ist mit modernen Smartphones problemlos möglich, doch die Drosselung wirkt auch hier einer hohen Verbreitung entgegen. Zu guter Letzt hat dieses System auch ganz einfache ökonomische Gründe: Wer mehr Downloadvolumen braucht, greift zu umfangreicheren Tarifen – und die sind natürlich teurer.

Wie kann die Drosselungsgrenze umgangen werden?

Ganz einfach: gar nicht! Es gibt jedoch einige Hinweise zur Nutzung des Handys, die dabei helfen, gar nicht erst in die Nähe des maximal erlaubten Volumens zu kommen. Dazu zählt etwa ein Verzicht auf das Herunterladen von sehr großen Dateien, wie etwa von unkomprimierten Bildern oder Videos oder auch zu viel Musik. Auch Streaming-Portale wie YouTube können gefährlich sein, da durch die Streams nur sehr schwer abgeschätzt werden kann, wie groß das tatsächlich heruntergeladene Datenvolumen ist. Es ist wesentlich sinnvoller, für diese Art von Daten den Internetanschluss in den eigenen vier Wänden zu nutzen, der (hoffentlich) nicht an Einschränkungen dieser Art gebunden ist. Weiterhin hilft es im Vorfeld, sich über die voraussichtlich benötigte Downloadmenge pro Monat zu informieren. Wer einen Vertrag abschließt, der gerade so das jeden Monat notwendige Volumen bereitstellt, läuft schnell Gefahr diese Menge zu überschreiten. Es empfiehlt sich daher, das Volumen ruhig großzügig zu berechnen, um gar nicht erst in diese Situation zu kommen. „Echte“ Mittel, die darüber hinaus auch noch legal sind, um die Drosselungsgrenze mit dem Handy zu umgehen, gibt es aber nicht – und das ist auch gut so, denn ganz ohne Grund existieren diese Limits schließlich nicht.


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