Faktoren, die die Höhe der Beiträge der Berufsunfähigkeitsversicherung beeinflussen!

Die Berufsunfähigkeitsversicherung (kurz: BU-Versicherung) mindert Ihr finanzielles Risiko, wenn Sie Ihren Beruf aus gesundheitlichen Gründen nicht mehr ausüben können. Doch eine private Absicherung gegen Berufsunfähigkeit ist nicht gerade preiswert. Wir erklären, welche Faktoren die Beiträge der Berufsunfähigkeitsversicherung beeinflussen und was Sie tun können, um an eine günstige Versicherung zu kommen.

1. In jungen Jahren BU-Schutz abschließen

Wer früh eine Berufsunfähigkeitsversicherung abschließt, der spart Geld, da er potenziell sehr lange einzahlt und die Versicherer das mit günstigeren Beiträgen „belohnen“. Außerdem leiden junge Menschen seltener unter Krankheiten und werden deswegen kaum von der Berufsunfähigkeit betroffen sein. Diesem verminderten Risiko wird ebenfalls durch günstige Beiträge in der Berufsunfähigkeitsversicherung Rechnung getragen. Es ist deshalb klug, möglichst in jungen Jahren eine Versicherung abzuschließen.

2. Höhe der BU-Rente

Einer der wichtigsten Faktoren, der die Höhe der Beiträge bestimmt, ist die Versicherungssumme. Es ist klar, dass, wer im Schadensfall eine Rente von 3.000 Euro haben möchte, wesentlich mehr zahlen muss, also wenn es nur 1.500 Euro Berufsunfähigkeitsrente sind. Rechnen Sie genau durch, welche Fixkosten pro Monat anfallen und wie viel Sie zum Leben benötigen. Auch Einkünfte aus Immobilien oder Betriebsrenten sollten Sie nicht übersehen. Haben Sie alle Daten zusammengetragen, dann können Sie Ihre gewünschte Berufsunfähigkeitsrente gut kalkulieren.

3. Ihre Gesundheit

Ihre körperliche und seelische Verfassung ist ebenfalls bestimmend für die Höhe der Beiträge in der Berufsunfähigkeitsversicherung. Als Faustregel gilt: Gesunde Menschen zahlen weniger als kranke, da sie eine bessere Risikobewertung vom Versicherer bekommen. Aber bitte beschönigen Sie niemals Ihren Gesundheitszustand beim Ausfüllen des Antragsformulars, da sonst Ihr Versicherer Ihnen keinen Cent zahlen muss.
Allerdings bewerten nicht alle Versicherer Krankheitsrisiken gleich. So kann beim Versicherer X ein Mensch mit Heuschnupfen etwas höhere Beiträge zahlen, weil davon ausgegangen wird, dass er Asthma entwickelt. Ein Versicherer Y sieht dieses Risiko nicht und der Beitrag in die Berufsunfähigkeitsversicherung fällt günstiger aus.

4. Vertragslaufzeit der BU-Versicherung

Viele Versicherer machen die Berufsunfähigkeitsversicherung preiswerter, wenn Sie diese nur bis zum sechzigsten Lebensjahr, statt bis zum regulären Renteneintrittsalter laufen lassen. Allerdings ist die Wahrscheinlichkeit hoch, in den letzten Arbeitsjahren berufsunfähig zu werden. Sie müssen also genau abwägen, ob Sie auf den Versicherungsschutz ab dem sechzigsten Lebensjahr verzichten können.

5. Berufsgruppe, Risikoberuf?

Versicherer teilen Berufe in Berufsgruppen auf. Jede Berufsgruppe wird mit einem bestimmten Risiko bewertet. Die Berufsgruppe A, auch 1 genannt, ist die mit dem geringsten Risiko. Die Berufsgruppe D oder 4 ist die mit dem höchsten Risiko. Je höher nun das Risiko, desto höher der Beitrag zur Berufsunfähigkeitsversicherung.
Aber nicht alle Versicherungen teilen die Berufe in gleiche Gruppen ein. Es kann durchaus sein, dass Sie bei einem Versicherer mit Ihrem Job in der B landen, während ein anderer sie zur A zählt. Suchen Sie deshalb nach Versicherungen, die Ihren Beruf in eine möglichst günstige Risikogruppe einordnen.

Alternative Versicherungen ins Auge fassen

Überlegen Sie sich genau, ob bei Ihrem Beruf eine Berufsunfähigkeitsversicherung überhaupt sinnvoll ist. Versuchen Sie herauszufinden, was passieren muss, damit Sie Ihren Beruf nicht mehr ausüben können. Eventuell genügt es, wenn Sie lediglich eine Unfall-, eine Erwerbsunfähigkeits- oder eine Grundfähigkeitsversicherung abschließen. Hier zahlen Sie wesentlich geringere Beiträge als bei einer Berufsunfähigkeitsversicherung.

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