Beitragsdynamik

Eine Beitragsdynamik hat eine Relevanz für verschiedene Arten von Versicherungen und findet vor allem in der privaten Haftpflichtversicherung Anwendung. Im Wesentlichen bezeichnet sie die regelmäßige und automatische Erhöhung des Versicherungsbeitrages. In der Regel erfolgt die Erhöhung des Beitrages in einem jährlichen Rhythmus. Ein spezieller Prozentsatz, der die prozentuale Erhöhung beschreibt, gibt die letztendliche Höhe der tatsächlichen Dynamik an. Ziel ist es, dass der Versicherungsschutz für den Versicherten auch dann aufrechterhalten wird, wenn sich seine Lebensumstände ändern oder um einen Inflationsausgleich zu schaffen.

Ein weiterer Vorteil ist, dass zum Beispiel die Geltung der ursprünglich vereinbarten Konditionen auch auf die geplante Erhöhung des Versicherungsbeitrages ausgedehnt werden kann, ohne das in der Zwischenzeit erfolgte Tariferhöhungen oder etwa in einer Lebensversicherung ein verschlechterter Gesundheitszustand berücksichtigt werden müssen. Eine Beitragsdynamik ist darüber hinaus noch von einer sogenannten Steigerungsvereinbarung abzugrenzen. Eine Erhöhung der Beiträge ist bei einer Beitragsdynamik nicht absolut unwiderruflich, sondern es besteht die Möglichkeit des Widerspruchs durch den Versicherungsnehmer. Je nach Vertrag sind die möglichen Widersprüche aber in der Regel begrenzt.

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