Deckungssumme

Unter der Deckungssumme versteht man den maximalen Geldbetrag, den eine Versicherung im Schadensfall gegenüber dem Versicherten laut abgeschlossenem Vertrag aufzubringen hat. Zu unterscheiden sind hier prinzipiell zwei verschiedene Arten von Versicherungen: die Summen- und die Schadensversicherungen. Den Schadensversicherungen (z. B.: Rechtsschutz, Hausrat, Wohngebäude) steht ein bestimmtes Deckungskapital zur Verfügung, bis zu dem die Versicherungsgesellschaft für den zuvor versicherten Schaden maximal aufkommen muss. Anders funktionieren die Summenversicherungen (z. B.: Lebens- oder Krankenhaustagegeldversicherungen), hier zahlt das Versicherungsunternehmen im Falle eines Schadens eine zuvor genau vereinbarte Versicherungssumme. Besonders bei Hausrat- oder Gebäudeversicherungen kommt es bei der Festlegung der Deckungssumme oft zu einer sogenannten Unterversicherung, wo die Versicherung im Schadensfall nur einen bestimmten Teil der entstandenen Kosten trägt. In der Praxis lässt sich diesem Problem bei der Deckungssumme durch die Vereinbarung eines gleitenden Neuwerts (Gebäudeversicherung) oder durch einen Unterversicherungsverzicht begegnen.

Kfz-Versicherung Service

Inhalte | Kontakt | Presse | Magazin | Partnerprogramm | Shops | Werben | Datenschutz | AGB | Impressum PREISVERGLEICH.de bei Facebook PREISVERGLEICH.de bei Twitter

© 2020 by PREISVERGLEICH.de - Alle Rechte vorbehalten.