Welche Familienversicherungen gibt es?

Wie der Name schon verrät, sind bei der Familienversicherung unter bestimmten Bedingungen die Mitglieder einer Familie versichert. Sie ist gegenüber Versicherungen für Einzelpersonen zwar teurer, deckt dafür aber einen größeren Personenkreis ab. Die Familienhaftpflichtversicherung, Familienrechtsschutzversicherung sowie die Familienunfallversicherung sind Beispiele von Familienversicherungen.

Die Familienhaftpflichtversicherung

Zur Familie gehören außer dem Versicherungsnehmer der Ehepartner und die Kinder. Gehen sie noch zur Schule oder machen direkt danach eine Berufsausbildung, sind sie – unabhängig ob volljährig oder nicht – gewöhnlich mitversichert. Lebt man in einer eheähnlichen Gemeinschaft in einem Haushalt, kann der Partner ebenfalls mitversichert werden. Auch pflegebedürftige Angehörige können mit in die Familienhaftpflichtversicherung aufgenommen werden, sofern sie mindestens der Pflegestufe 2 angehören. Die Familienhaftpflichtversicherungsbeiträge sind als Vorsorgeaufwendungen der Sonderausgaben steuerlich abzugsfähig.
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Die Familienrechtsschutzversicherung

Die Familienrechtsschutzversicherung übernimmt z.B. die Kosten für einen Anwalt, Gerichtsgebühren, Zeugen oder Gutachter. Der Leistungsumfang variiert, enthalten können Mediation oder eine Anwaltshotline sein. Geht es um Schadensersatzrecht, Strafrecht oder Rechtschutz bei Ordnungswidrigkeiten, können Versicherte auf ihre Familienrechtsschutzversicherung zählen. Bei Angelegenheiten im Erb- oder Familienrecht werden die Beratungskosten eines Rechtsanwalts übernommen. Wie bei der Familienhaftpflicht auch sind neben dem Ehe- bzw. Lebenspartner noch die Kinder mitversichert.
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Die Familienunfallversicherung

Die Familienunfallversicherung schließt praktischerweise alle Familienmitglieder mit ein, so dass Eltern wie Kinder vor den finanziellen Folgen eines Unfalls geschützt sind. Gerade Kinder haben ein erhöhtes Unfallrisiko. Leistungen im Schadensfall können die Zahlung einer Invaliditätsrente nach bestimmten Verletzungen, die Zahlung einer Versicherungssumme bei Unfalltod eines Versicherten, eine Unfallrente aufgrund dauernder Erwerbsunfähigkeit oder das Krankentagegeld bei Arbeitsunfähigkeit sein. Die Leistungen können für die einzelnen Personen individuell oder für alle gemeinsam festgelegt werden.
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Familienversicherung in der GKV

Unter bestimmten Voraussetzungen sind die Familienmitglieder eines bei der der GKV versicherten beitragsfrei mitversichert. So dürfen diese beispielsweise eine bestimmte Einkommensgrenze nicht überschreiten. Bei geringfügig Beschäftigten liegt diese Grenze bei monatlich 450 Euro (2014). Liegt das Bruttoeinkommen eines nicht bei der gesetzlichen Krankenkasse versicherten Elternteils höher als 4350 Euro (2014) und ist gleichzeitig höher als das Einkommen des bei der GKV versicherten Ehepartners, ist eine Familienversicherung der Kinder nicht möglich.
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