Kastration

Das Wort Kastration stammt vom lateinischen castrare ab und heißt zu deutsch schwächen oder berauben. Bei einer Kastration werden die Keimdrüsen entfernt, sodass eine Fortpflanzung nicht mehr möglich ist. Tiere in der Landwirtschaft werden aus unterschiedlichen Gründen kastriert. Bei Schlachttieren soll dadurch die geschmackliche Veränderung des Fleisches verhindert werden. Männliche Pferde weisen hinterher ein anderes Sozialverhalten auf. Haustiere wie Hunde und Katzen werden in der Regel kastriert, um ungewollten Nachwuchs zu verhindern und Verhaltensänderungen während der Paarungszeit zu umgehen. Außerdem erlaubt eine Kastration dem Tier ein „ruhigeres Leben“.

Bei Kampfhunden gilt in vielen Bundesländern ein Kastrationszwang, um die weitere Verbreitung der Rasse zu verhindern. Die Hundekastration wird von der überwiegenden Anzahl der Tierkrankenversicherungen nicht gezahlt. Wenige Versicherungen übernehmen die Kosten, wenn die Kastration medizinisch notwendig ist. Andere Gesellschaften schießen etwas hinzu, wenn der Hund kastriert werden soll. Für Pferde gibt es spezielle Kastrationsversicherungen. Sie decken den finanziellen Schaden durch den Tod infolge der Kastration ab.

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