KFZ-Kennzeichen – was Sie wissen sollten

Das KFZ-Kennzeichen dient dazu, das Fahrzeug zu identifizieren und jedes Fahrzeug erhält mit der Zulassung ein einmaliges Kennzeichen. Für die Vergabe der Kennzeichen sind die Zulassungsstellen bzw. die Landratsämter verantwortlich. Viele verwechseln im Alltag den Begriff Kennzeichen mit dem Begriff Nummernschild. Oft wird als Nummernschild das Kfz Kennzeichen bezeichnet. Das Kennzeichen ist jedoch nichts anderes als die Daten, die sich auf dem Nummernschild befinden. Bei der Vergabe von Kennzeichen für ein Fahrzeug gibt es zwei Möglichkeiten. Entweder wird es vor Ort bei der Zulassung festgelegt und das nächste freie Kennzeichen wird verwendet. Oder Sie können als Fahrzeughalter das Kennzeichen Ihres Fahrzeugs wählen. Beim sogenannten Wunschkennzeichen haben Sie Einfluss auf den Zahlenblock und die Buchstaben nach der Kennzeichnung des Zulassungsortes. Wenn diese Kombination noch nicht verwendet wurde, erhalten Sie es gegen einen höheren Betrag. Manche Zulassungsstellen bieten in diesem Zusammenhang auch eine Kennzeichenreservierung an. Sie können so übers Internet bereits einige Tage vor der Zulassung Ihr Wunschkennzeichen reservieren. Jedoch müssen Sie für diese Leistung auch eine zusätzliche Gebühr bezahlen.

Das Kennzeichen Ihres Autos ist einmalig

Jedes KFZ-Kennzeichen ist in einer einheitlichen Schriftart dargestellt. Es ist die FE-Schrift, denn diese Schriftart ist so gestaltet, dass es schwieriger ist, sie zu fälschen. Außerdem kann diese Schrift besser durch Systeme abgelesen werden, wenn Sie zum Beispiel durch eine Maut fahren. Der Zeichensatz der FE-Schrift umfasst sowohl Großbuchstaben als auch Umlaute sowie Ziffern. Auch der Bindestrich ist enthalten. Bei Oldtimer-Kennzeichen, also bei Autos, die älter als 30 Jahre sind, gibt es meist ein sogenanntes Wechselkennzeichen, das auch für mehrere Fahrzeuge gültig ist. Es ist das H-Kennzeichen. Sie können es daran erkennen, dass nach einer drei- bis vierstelligen Zahl ein H folgt. Es ist am Kennzeichen auch ersichtlich, wenn ein Fahrzeug aufgrund der Witterung nicht das ganze Jahr über verwendet wird. Das erkennen Sie daran, dass nur bestimmte Monate angegeben sind. Die rechts eingeprägten Ziffern zeigen die Monate, an denen das Fahrzeug gefahren werden darf. In der restlichen Zeit muss das Fahrzeug abgestellt werden.

Weitere Fakten rund um das Kennzeichen

Es gibt grüne Kennzeichen, die vor allem an Fahrzeugen angebracht sind, die staatlich gefördert werden und somit weniger Steuern zahlen. Das sind Kranken- und Behindertentransporte oder landwirtschaftliche Fahrzeuge. Man sieht diese Kennzeichen auch oft an Hängern, die nicht schneller als 25 km/h fahren dürfen. Bekannt ist außerdem das Überführungskennzeichen. Diese wird genutzt, um ein Auto auf der Straße zu bewegen, das nicht angemeldet ist. Es wird so berechnet wie ein normales Kennzeichen, jedoch mit hohen Versicherungskosten. Es ist nur fünf Tage zu verwenden.

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