Lackkratzer durch den Hund – Informationen

Hunde hinterlassen nicht nur auf Straßen, sondern mitunter auch an Fahrzeugen ihre Spuren. Nicht selten machen sie sich an Autos zu schaffen und richten in Form von Kratzern mitunter erhebliche Schäden am Lack des Fahrzeugs an. Die Ausbesserung dieser Lackkratzer kann richtig ins Geld gehen, wenn sie fachmännisch erfolgt. Da stellt sich natürlich die Frage, wer für den Schaden aufkommen muss.

Es liegt nahe, dass Halter des beschädigten Fahrzeugs sich an den Hundehalter wenden. In der Tat sind Hundehalter verantwortlich für das Tun und Lassen ihrer Vierbeiner. Betroffene können also ihre berechtigten Schadensersatzansprüche gegen den Hundehalter richten.

Die private Haftpflichtversicherung kommt für Lackkratzer durch den Hund nicht auf

Wer sich wegen seines Hundes Schadensersatzansprüchen gegenübersieht, verfügt hoffentlich über eine Tierhalterhaftpflichtversicherung. Die Tierhalterhaftpflichtversicherung springt dann ein und übernimmt Schäden bis zur Höhe der vereinbarten Versicherungssumme. Bei einer Tierhalterhaftpflichtversicherung sind nicht nur Sachschäden wie Lackkratzer, sondern auch Vermögens- und Personenschäden versichert. Die normale Haftpflichtversicherung kommt für Lackkratzer durch den Hund übrigens nicht auf: In der privaten Haftpflichtversicherung sind nur gezähmte Kleintiere wie Meerschweinchen oder Katzen mitversichert.

Aber was ist, wenn man den Halter des Hundes nicht identifizieren kann? Dann bleibt man vermutlich auf seinen Kosten sitzen. Der Kaskoschutz in der Kfz-Versicherung dürfte bei Lackkratzern durch den Hund jedenfalls nicht zum Tragen kommen.

Kfz-Versicherung Service

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