Oldtimerkennzeichen – wichtige Informationen

Oldtimerkennzeichen markieren historische Fahrzeuge, die mindestens 30 Jahre alt sind. Zwar bezeichnet der Begriff Oldtimer bereits auch Fahrzeuge, die älter als 20 Jahre sind. Diese Tatsache ist für die Vergabe des sogenannten H-Kennzeichens allerdings irrelevant. Ein Oldtimerkennzeichen unterscheidet sich optisch nur in einem Punkt von einem herkömmlichen amtlichen Kennzeichen: Im rechten Bereich des Nummernschilds steht ein H für historisches Fahrzeug. Mittlerweile werden die Kennzeichen auch als Euro-Nummernschild ausgegeben. Oldtimer, die ein H-Kennzeichen tragen, sind von Umweltregelungen in Bezug auf die Feinstaubplakette komplett ausgenommen. Diese dürfen dementsprechend auch in Umweltzonen bewegt werden.

Preisliche Vorteile des Oldtimerkennzeichens

Wer ein Fahrzeug mit einem H-Kennzeichen versehen darf, hat sehr oft Vorteile in Bezug auf die Versicherungsprämien. So gibt es spezielle Policen diverser Versicherer, die auf ebendiese Oldtimer zugeschnitten sind. Die preislichen Vorteile ergeben sich auch aus der Verwendungsweise eines solches Liebhaberfahrzeugs. Diese werden zumeist besonders gepflegt und nur bei bestimmten Anlässen bewegt – das ist auch ein Vorteil für Versicherungen, da sich das Unfall– und Pannenrisiko deutlich vermindert. Ferner können Halter mit einem Oldtimerkennzeichen auch steuerliche Vorteile geltend machen. Wer ein Oldtimerkennzeichen beantragen möchte, sollte allerdings beachten, dass es neben dem Fahrzeugalter weitere Kriterien für die Vergabe gibt.

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