Welche Pflichtversicherungen gibt es?

Unter einer Pflichtversicherung versteht man eine Versicherung, zu deren Abschluss man gesetzlich verpflichtet ist. Sie soll vor allem dem Schutz Dritter dienen. Berühmtestes Beispiel ist hier die Kfz-Haftpflichtversicherung. Doch nicht alle Versicherungen, in den das Wort „Haftpflicht“ enthalten ist, sind auch tatsächlich vorgeschrieben.

Leistungen der Kfz-Haftpflichtversicherung

Sie deckt Schadenersatzansprüche, die Dritten durch das Führen eines Kraftfahrzeugs entstehen, beispielsweise hervorgerufen durch einen Unfall. Im Versicherungsschutz der Kfz-Haftpflicht sind Personen-, Sach- und Vermögensschäden enthalten. Im Fall der Personenschäden können Heilungskosten, Schmerzensgeld oder Kosten für Renten bei Invalidität aufkommen. Sachschäden entstehen an anderen Fahrzeugen oder Objekten wie Verkehrsschildern oder Häusern. Der Abschluss dieser Versicherung ist gesetzlich Pflicht.
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Die Privathaftpflichtversicherung ist nur dem Namen nach eine Pflichtversicherung

Der Name täuscht: „Privathaftpflichtversicherung“ suggeriert, dass es sich hierbei um eine gesetzlich vorgeschriebene Versicherung handelt. Weil die Höhe der privaten Haftung nach oben nicht begrenzt ist, ist es auf jeden Fall empfehlenswert eine Privathaftpflichtversicherung mit möglichst hoher Deckungssumme abzuschließen. Bei fahrlässigem Handeln, bei dem Dritte zu Schaden kommen, springt diese Versicherung ein. Bei Schäden in Mietwohnungen, die der privaten Nutzung dienen, springt die Privathaftpflicht u. a. ein, wenn es sich nicht um Glasschäden, Schäden infolge von Abnutzung, Verschleiß und übermäßige Beanspruchung sowie Schäden durch Schimmel handelt.
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Welche Tiere sind über die Tierhaftpflichtversicherung abgesichert?

Wer einen Goldhamster, eine Katze oder ein Meerschweinchen hat, braucht sich über deren Versicherungsschutz keine Gedanken zu machen, sofern er eine Privathaftpflichtversicherung abgeschlossen hat. Dies ist bei den meisten Menschen der Fall. Pferde und Hunde sind vom Versicherungsumfang der Privathaftpflicht ausgenommen. Für sie sollte eine Tierhaftpflicht abgeschlossen werden, also entweder eine Pferdehaftpflichtversicherung oder Hundehaftpflichtversicherung. Da die meisten Schäden mit Tieren aus Versehen bzw. Fahrlässigkeit entstanden sind und man Tieren keinen Vorsatz unterstellen kann, gibt es nur wenige Ausnahmen, in denen die Versicherung die Leistung verweigern wird. So eine Ausnahme wäre z.B. gegeben, wenn jemand sein Tier mit Absicht auf andere „loslässt“. In dem Fall wird die Versicherung dem Geschädigten den Schaden ersetzen, die Kosten aber vom Versicherungsnehmer zurückfordern.
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Wofür ist eine Gebäudehaftpflichtversicherung gut?

Als Eigentümer einer Immobilie oder Teil einer Eigentümergemeinschaft ist es von Vorteil, eine Gebäudehaftpflichtversicherung abgeschlossen zu haben. Sie schützt vor Schäden, die bei der Verletzung von der Haus- und Grundbesitzerhaftpflicht entstehen können. Zu den Pflichten eines Eigentümers gehören beispielsweise die bauliche Instandhaltung, Beleuchtung, die Reinigung oder das Streuen und Schneeräumen des Bürgersteigs. Im Versicherungsumfang sind außerdem Personen versichert, die aufgrund eines mit dem Versicherungsnehmer bestehenden Arbeitsvertrags Arbeiten am Haus verrichten. Aber auch unentgeltlich für den Immobilienbesitzer arbeitende Personen sind abgesichert. Im Schutz der Gebäudehaftpflicht ebenfalls enthalten sind Pflanzen, Bäume oder Teiche sowie die Verwendung von Arbeitsgeräten.
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