Rabattübertragung

Unter der Rabattübertragung bzw. Rabattübernahme wird eine Möglichkeit verstanden, Schadenfreiheitsrabatte an Familienmitglieder zu „vererben“ bzw. weiterzugeben.

Wenn eine Person seinen Versicherungsvertrag für ein Kfz auflösen möchte, weil sie aus bestimmten Gründen nicht mehr am Straßenverkehr teilnimmt, dann besteht die Möglichkeit, eigene Schadenfreiheitsrabatte auf eine andere Person zu übertragen. Der Sinn der sog. Rabattübertragung ist es i.d.R. einem Fahranfänger den Abschluss einer Versicherung zu den günstigen Konditionen zu ermöglichen. Wäre ein Führerscheinneuling sonst gezwungen, mit hohen Prämien zu rechnen, kann er dank der Rabattübernahme sparen. Viele Versicherer lassen eine Rabattübertragung zwar zu, grenzen aber den dabei infrage kommenden Personenkreis stark ein. Meistens sind nur Versicherungsnehmer, die im selben Haushalt leben, zur Rabattübertragung berechtigt.

Darüber hinaus ist die Übertragung von Rabattvorteilen an weitere Bedingungen gebunden: Sie muss schriftlich erfolgen und nicht später, als sechs Monate nach der Beendigung des Versicherungsvertrags. Ist der Versicherungsnehmer verstorben, reicht für die Rabattübertragung die Sterbeurkunde. Weiterhin dürfen nur so viele schadenfreie Jahre angerechnet werden, wie viele Jahre der neue Versicherungsnehmer bereits im Besitz eines Führerscheins ist. Daher eignet sich die Rabattübertragung nicht als ein Geschenk zur bestandenen Fahrprüfung. Noch eine Bedingung darf nicht unerwähnt bleiben: Der Begünstigte bei einer Rabattübernahme soll nachweisen können, dass er/sie das versicherte Fahrzeug regelmäßig nutzt.

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