Selbstbehalt

Der Selbstbehalt oder auch die Selbstbeteiligung genannt, ist die Summe, bis zu der der Versicherte im Schadenfall in Eigenleistung geht. Alle darüber liegenden Kosten übernimmt die Versicherung.

Für gewöhnlich wird im Falle eines Schadens die Summe komplett von der eigenen Haftpflichtversicherung übernommen. Durch die Vereinbarung eines Selbstbehalts zahlt die Versicherung erst, wenn die Schadensumme höher als der ausgemachte Betrag ist. Dafür kann der Versicherungsnehmer von günstigeren Tarifen profitieren und seinen Versicherungsbeitrag senken. Der Selbstbehalt kann in Form einer festen Summe oder als prozentualer Anteil festgelegt werden.

Lohnenswert ist ein Selbstbehalt, wenn beispielsweise die Versicherung in den letzten fünf Jahren nur einmal in Anspruch genommen wurde. Müssen öfters kleinere Schadenfälle gemeldet werden, wie es häufig bei Familien der Fall ist, ist eine Selbstbeteiligung nicht ratsam. Die Konsequenz könnte lauten, dass der Versicherer nicht nur regelmäßig seine Beiträge, sondern auch immer für den Schaden voll aufkommen muss. Deshalb müssen beim Abschluss einer Selbstbehalt Versicherung die individuellen Gegebenheiten berücksichtigt werden.

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