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Tipps zum Abschluss einer Rechtsschutzversicherung – was sich wann lohnt!

Heute Rechtsschutz abschließen, morgen die Police beanspruchen?

So lange alles gut geht, sind freiwillige Versicherungen wie Rechtsschutz, Hausrat und Co. eher leidiges Beiwerk. Hier geben Sie Geld aus, für das Sie im Optimalfall niemals eine Leistung beziehen werden: Denn wenn kein Rechtsstreit ansteht, braucht es auch keine Versicherung, welche die Kosten eines Rechtsstreits übernimmt. Dass es lange Zeit gut gehen kann, zeigen zahlreiche Beispiele. Wenn es dann aber einmal im privat- oder arbeitsrechtlichen Bereich zu Streitigkeiten kommt, wünscht man sich eine solide Rechtsschutzversicherung herbei.

Wenn Sie diese nicht mindestens einige Monate im Vorfeld abgeschlossen haben, stehen Sie ohne Rechtsschutz da, wenn es hart auf hart kommt. Denn die Versicherer stellen einige Anforderungen: So müssen zwischen Abschluss einer Rechtsschutzversicherung und Inanspruchnahme einige Monate liegen. Wer sich also aktuell in Streitigkeiten, zum Beispiel mit dem Arbeitgeber befindet, darf bei kurzfristigem Abschluss einer Police nicht darauf hoffen, bereits heute die vollen Leistungen zu erhalten. Hingegen ist eine Kostenübernahme durch die Rechtsschutzversicherung erst dann möglich, wenn die Police frühzeitig abgeschlossen wurde.

Der richtige Rechtsschutz: Diese zwei Policen sollten Sie sich genauer ansehen

Dies sind die vier wichtigsten Versicherungszweige der Rechtsschutz für Sie:

 

Rechtsschutz Fall 1:

Sie haben die Einkommensteuererklärung abgegeben und erhalten vom Finanzamt eine Forderung über einen zu hohen Nachzahlungsbetrag. Mit einer Privat-Rechtsschutzversicherung erhalten Sie kostenfrei Unterstützung vor Finanzgerichten. Eine rechtliche Beratung ohne Rechtsschutz kostet hier schnell mehrere Hundert Euro – mal abgesehen von einer Vertretung vor Gericht, die in Abhängigkeit vom Streitwert schnell in die Tausende gehen kann.

Rechtsschutz Fall 2:

Ihr Arbeitgeber spricht Ihnen eine zweifelhafte Kündigung aus oder schreibt ein zu neutrales Arbeitszeugnis. Nehmen Sie sich auf eigene Kosten einen Anwalt, bezahlen Sie neben der Erstberatung diversen Schriftverkehr, ggf. einen Gütetermin vor Gericht und weitere Verhandlungen. Verlieren Sie, werden Ihnen fast sämtliche Kosten des Verfahrens aufgebrummt. Durch den Abschluss einer Rechtsschutzversicherung (Berufsrechtsschutz) wären Sie hier auf der sicheren Seite. Verkehrsrechtsschutz und Eigentums- sowie Mietrechtsschutz sind ebenfalls relevante Policen, die bspw. bei strittigen Ordnungswidrigkeiten bzw. bei Auseinandersetzungen mit dem Vermieter Beistand leisten. Als besonders wichtig sind allerdings der Privat- und der Berufsrechtsschutz anzusehen.

Das darf Rechtsschutz kosten, das sollte Rechtsschutz beinhalten

Es gibt eine Fülle an Anbietern, was den Abschluss einer Rechtsschutzversicherung nicht unbedingt erleichtert. Ob Einzel- oder Kombinationsprodukte aus diversen Zweigen (Privat, Beruf und Verkehr in einer Police) – Sie sollten genau prüfen, welche Services Sie benötigen und was Sie für diese Eventualversicherungen ausgeben.

Entscheiden Sie sich für eine Absicherung durch Privat- und Berufsrechtsschutzpolice, können Sie sich für jährlich 150 Euro solide absichern. Je nach gewählter Selbstbeteiligung, Laufzeit der Police und Versicherungssumme variieren die Rechtschutz Kosten teils erheblich. So sind besonders preiswerte Tarife unter 10 Euro monatlich wie auch sogenannte Premium-Versicherungen für 20 Euro pro Monat und mehr erhältlich. Ungeachtet der Beitragshöhe sollten Sie zunächst auf folgende Leistungen achten, die besonders relevant sind:

  • freie Wahl des Rechtsanwalts
  • eine möglichst geringe Selbstbeteiligung – im Optimalfall 0 Euro Selbstbeteiligung
  • bei Berufsrechtsschutz: Beitragsbefreiung bei etwaiger Arbeitslosigkeit
  • eine möglichst hohe Versicherungssumme – im Optimalfall: unbegrenzt
  • möglichst alle im Haushalt lebenden Personen mit einer Police zu versichern
  • kostenlose telefonische Rechtsberatung (wenn „einfachere“ Sachverhalte schnell zu klären sind)

Spielen Sie gleich mehrere Szenarien durch. Prüfen Sie z. B. zunächst die Kosten und Leistungen für den Berufs- und Privatrechtsschutz. Vergleichen Sie anschließend Kombinationspakete bestehend aus drei Policen (Beruf, Recht, Verkehr) oder sogar aus den vier Zweigen des Rechtsschutzes (inkl. Eigentums- und Mietwesen), um etwaige optimierte Angebote zu erhalten, mit denen Sie die Beiträge reduzieren können. Prüfen Sie insbesondere, welche Leistungen gar nicht oder nur anteilig enthalten sind – beispielsweise bau-, erb- oder auch scheidungsrechtliche Belange.

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