Typklassen in der Kfz-Versicherung

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Im Januar 2021 verteuern sich die Typklassen in der Kfz-Haftpflichtversicherung für zahlreiche Autos. Davon sind ca. 6,1 Millionen Autofahrer in Deutschland betroffen. Im Gegensatz dazu profitieren laut dem Gesamtverband der Deutschen Versicherungswirtschaft (GDV) über 4 Millionen Autofahrer von einer besseren Einstufung. Für ca. 30 Millionen Autofahrer ändert sich die Typklasse nicht.

Die Typklassen-Einteilung erfolgt grundsätzlich getrennt: für die Haftpflichtversicherung, die Teilkasko- und die Vollkaskoversicherung, wobei wir uns im Folgenden ausschließlich mit der Typklassen-Einteilung der Kfz-Haftpflicht beschäftigen.

Was bedeutet Typklasse in der Kfz-Versicherung?

Die Einteilung eines Fahrzeuges in eine bestimmte Typklasse basiert auf dem jeweiligen Schadenbedarf eines Kraftfahrzeuges. Das heißt, je häufiger ein bestimmter Fahrzeugtyp in einen Unfall verwickelt ist, desto schlechter ist die Einteilung in der Typklasse. Da diese Bewertung allein nicht ausreicht, ist das Verhältnis von angemeldeten Fahrzeugen (Anzahl an Kfz eines bestimmten Fahrzeugtyps) und der Summe der Schadenaufwendungen pro Fahrzeugtyp zu betrachten.

Wie erfolgt die Abgrenzung zu SF- und Regionalklassen?

Im Gegensatz zur Typklasse beschreibt die Einteilung in eine Schadenfreiheitsklasse (SF-Klasse) die Anzahl an unfallfreien Jahren, für die Sie einen Schadenfreiheitsrabatt erhalten. Die Regionalklasse orientiert sich an regionalen Begebenheiten (Verkehrsaufkommen etc.) und örtlichen Unfallstatistiken.

Wie viele Typklassen gibt es?

Derzeit gibt es ca. 16 Typklassen, die die Einstufung von Kraftfahrzeugen in der Kfz-Versicherung regeln. Dabei steht die Typklasse 10 für die günstigste und die Typklasse 25 für die teuerste Einstufung. Entsprechend hoch sind die Prämien, die im gewählten Zahlungsintervall (jährlich bzw. unterjährig) anfallen.

Wer bestimmt die Typklasse?

Die Typklassen werden jährlich durch Treuhänder bestimmt. Dieser legt die Typklassen auf der Grundlage des Schadenbedarfes für einen Fahrzeugtyp (z. B. Kleinwagen, Marke Audi, Modell A2) fest. Dabei agiert der Treuhänder als ein eigenständiges Rechtssubjekt, dessen Tätigkeit gesetzlich vorgeschrieben ist bzw. auf einen bestehenden Treuhandvertrag beruht.

Wie erfolgt die Einteilung in eine Fahrzeug-Typklasse?

Da es in Deutschland über 30.000 verschiedene Fahrzeugtypen gibt, ist es nicht möglich eine pauschale Einteilung von Kraftfahrzeugen vorzunehmen. Doch ist es möglich, bestimmte Schlussfolgerungen abzuleiten:

  • ältere Fahrzeuge wie z. B. Oldtimer erhalten häufig eine günstige Typklasse, da diese aufgrund ihrer begrenzten Nutzung eher selten in Unfälle involviert sind
  • besonders günstige Kfz haben eher eine niedrigere Typklasse, da die Summe der Schadenaufwendungen verhältnismäßig gering ist
  • neue und besonders teure Kraftfahrzeuge (wie z. B. SUV, hochpreise Fahrzeuge wie z. B. von Jaguar oder Porsche) erhalten meist eine höhere Typklasse, da Unfallschäden regulär mit hohen Kosten verbunden sind. Das bezieht sich auch auf den Zeitwert des jeweiligen Kfz.
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