Unfallrente

Eine Unfallrente kommt zum Tragen, wenn die geistige oder körperliche Leistungsfähigkeit als Folge eines Unfalls zu mindestens 50 Prozent eingeschränkt ist. Haben Betroffene vor dem Unfall eine private Unfallversicherung abgeschlossen, zahlt das Unternehmen eine vorab vereinbarte monatliche Unfallrente. Der Umfang monatlicher Zahlungen hängt bei der Unfallrente vom Grad der Invalidität ab. Dauert die Invalidität von 50 Prozent auf unbegrenzte Zeit an, wird die Unfallrente lebenslang bis zum Todesfall eingezahlt. Liegt eine Schwerstinvalidität vor, wird in Abhängigkeit des Schweregrads eine bis zur dreifachen Höhe ausreichende Rente ausgezahlt. Eine Unfallrente bei der Berufsgenossenschaft ist darauf ausgelegt, Versicherte oder deren Hinterbliebene beim Eintreten eines Versicherungsfalls zu entschädigen. Sind die ersten sechs Wochen der gesetzlichen Entgeltfortzahlung durch Arbeitgeber vorüber, zahlt die Berufsgenossenschaft an ihre Mitglieder eine Entgeltersatzleistung aus. Diese Art des Verletztengeldes entspricht 80 Prozent des regulären Entgelts, ist aber nie höher als das reguläre Nettoarbeitsentgelt. Eine private Unfallrente ist sinnvoll, um drohende finanzielle Verluste auszugleichen, die beispielsweise durch eine drohende Arbeitszeitverkürzung als Folge eines Unfalls drohen. Um einen behindertengerechten Ausbau einer Immobilie oder des Kfz zu finanzieren, ist eine Unfallrente weniger sinnvoll.

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