9 Tipps zum Verhalten bei Zahlungsschwierigkeiten der Versicherungsprämie

Geld einsparen und Zahlendreher

Es gibt im Leben Situationen, wo wirklich jeder Cent zählt. Eine Maßnahme, um Geld zu sparen, ist es die Versicherungsprämie nicht zu zahlen. Jedoch ist diese Idee eher kontraproduktiv, denn falls der Versicherungsbeitrag nicht bezahlt wird, fällt der Versicherungsschutz weg und das kann sehr teuer werden. Selbst gezahlte Beiträge können sich als Bumerang erweisen. Haben Sie überwiesen, aber bei der Überweisung einen Zahlendreher eingebaut, landet das Geld auf einem anderen Konto. Im Sinne des Versicherungsrechtes handeln Sie dann fahrlässig, weil Sie die Kontonummer überprüfen müssen. Also kann der Versicherungsschutz auch trotz „Zahlung“ erlöschen.

Wir von PREISVERGLEICH.de haben uns einmal informiert, was Sie tun können, falls es bei Ihnen zu Zahlungsschwierigkeiten mit dem Versicherungsbeitrag kommt. Da meist Versicherungen mit monatlich zu zahlender Prämie davon betroffen sind, gehen wir als Beispiel auf die Lebensversicherung ein. Was Sie tun können, um die Prämie zur Lebensversicherung zu senken

1. Die Versicherung informieren

Das A und O ist die schnelle und ehrliche Kommunikation mit dem Versicherungsunternehmen. Informieren Sie es darüber, dass es bei Ihnen zurzeit „eng“ ist. Oft gibt es Wege, kleinere Engpässe zu überwinden. Ihre Versicherung wird Ihnen sicherlich einige aufzeigen, da gute Unternehmen bestrebt sind, ihre Kunden zu halten.

2. Die Freistellung von Beiträgen

Sie können sich generell von den Beiträgen freistellen lassen. Ihr angespartes Guthaben bleibt dabei bestehen, aber natürlich sinkt am Ende die Summe, die Sie erhalten werden.

3. Versicherungssumme kürzen

Eine andere Möglichkeit ist es die Versicherungssumme zu kürzen. Leider sinkt dann die Summe am Ende der Laufzeit, aber die Versicherungsprämie wird kleiner und entlastet die angespannte Haushaltskasse.

4. Vertragspause

Viele Versicherer ermöglichen es Ihre Kunden, bei Zahlungsschwierigkeiten eine Pause vom Vertrag einzulegen. In der Regel muss hierfür die Versicherung zwei Jahre oder mehr laufen. Die Pause kann bis zu einem Jahr betragen, immer in Abhängigkeit von den Umständen, z. B. Arbeitslosigkeit. Nach der Pause zahlen Sie weiter, allerdings sinkt die Versicherungssumme.

5. Sparleistung aussetzen

Es gibt Versicherungsgesellschaften, die es Ihren Kunden ermöglichen erst mal nur noch den Todesfall abzusichern. Die Sparleistungen werden herausgenommen. Damit vereinfacht sich ebenfalls die Zahlung Versicherungsprämie, da sie kleiner wird.

6. Die Versicherungsprämie stunden lassen

Ähnlich wie bei einer Zahlpause müssen Sie dann keine Beiträge zahlen, aber die ursprüngliche Versicherungssumme bleibt bestehen. Hat sich Ihre finanzielle Situation entspannt, können Sie mit der Zahlung der Versicherungsbeiträge fortfahren. Allerdings müssen Sie die ausgelassenen Versicherungsprämien nachzahlen, plus die dafür aufgelaufenen Zinsen.

7. Längere Laufzeit vereinbaren

Es versteht sich von selbst, dass bei einer verlängerten Laufzeit, bei gleichbleibender Versicherungssumme, die Beiträge sinken. Somit haben Sie am Ende keine finanziellen Einbußen, sondern zahlen nur ein oder zwei Jahre länger die Versicherungsprämie.

8. Versicherung beleihen

Ebenfalls können Sie Ihre Versicherung beleihen. Dies ist bis zur Höhe des aktuellen Guthabens möglich. Vorteilhaft ist, dass Ihre Versicherung weiter läuft wie bisher und Sie am Ende keine Einbußen haben. Nachteil ist natürlich, dass Sie das beliehene Geld plus Zinsen zurückzahlen müssen.

9. Eventuelle Zusatzleistungen herausnehmen

Viele Lebensversicherung sind Pakete in denen etwa eine Berufsunfähigkeit, Unfall und andere Versicherungen enthalten sind. Bei Zahlungsschwierigkeiten können Sie diese Zusatzelemente aus der Versicherung herausnehmen lassen. Der Versicherungsbeitrag wird dann ebenfalls sinken.

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