Kredite mit Minuszins - Was beachten?
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*effektiver Jahreszins ab 0,99%, fester Sollzinsatz ab 2,72%, Nettokreditbetrag 1.000 bis 75.000 Euro, Laufzeit 12 bis 120 Monate; Repr. Beispiel: Effektiver Jahreszins 4,99%, fester Sollzinssatz 4,88%, Nettokreditbetrag 7.500 Euro, Laufzeit: 48 Monate

Kredite mit Minuszinsen klingen sehr verlockend. So erhalten Sie von bekannten Vergleichsportalen Kreditangebote mit einem Minuszins von -0,4%. Das bedeutet, dass Sie einen Kredit in Höhe von beispielsweise 1.000 Euro nur mit 996 Euro zurückzahlen brauchen. Die vermittelte Ersparnis liegt folglich bei 4 Euro. Doch warum sollte Ihnen Ihre Bank Geld schenken? Im folgenden Ratgeber möchten wir Sie darüber aufklären, worauf Sie bei Krediten mit Negativzinsen achten sollten. Erfahren Sie mehr zu den Vorteilen und Nachteilen bei Krediten mit Minuszins.

Kredite mit Negativzins – Wie funktioniert das?

Finden Sie online ein Kreditangebot mit Negativzins haben Sie zunächst einmal die Möglichkeit, diesen Kredit anzufragen und einen Kreditantrag zu stellen. In Folge dessen prüft der Kreditanbieter Ihre Bonität, was automatisch zu einem Schufa-Eintrag führen kann. Ob Sie den Kredit zum Minuszins erhalten, ist an dieser Stelle noch völlig unklar. Klar ist nur, dass Sie den Kredit lediglich dann erhalten, wenn Sie eine gute bzw. ausreichende Bonität bzw. Zahlungsfähigkeit vorweisen können. Ansonsten bekommen Sie gar nichts.

Was viele Verbraucher dabei nicht wissen bzw. auch häufig nicht ahnen, ist der Fakt, dass Ihre eingegebenen Kundendaten an Dritte weitergegeben werden. Ob das wirklich so ist, entnehmen Sie bitte den jeweiligen allgemeinen Geschäftsbedingungen der Anbieter, die Sie unbedingt beachten sollten. Es ist nicht ausgeschlossen, dass Ihre Kontaktdaten (wie z. B. Ihre E-Mailadresse) einen großen Bogen ziehen und weiteren Vermittlern zur Verfügung gestellt werden, um Ihnen alternative Angebote mit schlechteren Zinssätzen zu unterbreiten.

  • Antrag ausfüllen
  • Angebote von Dritten erhalten oder Absage kassieren

 

Wer bezahlt die Kosten für den Negativzins?

Obwohl der durch die Europäische Union festgelegte Leitzins bei 0 Euro liegt, finden Sie keine Bank, die Ihnen Negativzinsen anbietet. Schließlich gehört es zum Basisgeschäft einer Bank, dass sie sich selbst finanziert und hierfür sind einfach Zinseinnahmen notwendig.

Der Ausgleich bzw. die Ersparnis, die sich aus einem Negativzins ergibt, stammt vielmehr vom Kreditvermittler, der mit der jeweiligen Bank zusammenarbeitet. Das heißt, dass der Kreditvermittler die beispielhafte Ersparnis von 4 Euro übernimmt. Hinzu kommen die Kosten für den eigentlichen Zinssatz der Bank. Doch wo liegt der Anreiz für den Vermittler, dass dieser im ersten Blick draufzahlt? Der Anreiz liegt hier im Wert Ihrer Kundendaten, die mitunter deutlich mehr Wert sein können, als die Kosten, die bei der Vermittlung des Kreditgeschäftes entstehen. Das hängt davon ab, wer Ihre Kundendaten alles erhält. Dies können im Weiteren z. B. auch Versicherungsgesellschaften sein.

 

Was muss ich bei der Aufnahme eines Kredites mit Negativzins beachten?

Das Kreditvolumen ist häufig auf 1.000 Euro begrenzt, so dass Sie sich nicht einfach kaufen können, was Sie wollen. Folglich handelt es sich hier um eine Art Lockangebot, was kaum unflexibler sein kann. Möchten Sie einen Kredit mit beispielsweise 2.000 Euro beantragen, ist das häufig gar nicht möglich. Daher sollten Sie sich im Vorfeld überlegen, welche Kreditsumme Sie brauchen und wie wichtig Ihnen Ihre persönlichen Kundendaten sind.

Viele Anbieter verlangen beispielsweise die Übermittlung von Kontoauszügen. Auf diesen sind Ihre gesamten Einnahmen und Ausgaben zu erkennen, was Ihren Kundenwert erhöht. Demnach kann der Kreditgeber bzw. Kreditvermittler Ihre persönlichen Interessen eingrenzen und passende Angebote von Drittanbietern zusenden.

Das Kreditangebot mit Minuszins richtet sich zudem nur an Neukunden der kreditgebenden Bank. Sind Sie hier bereits Kunde, wird es schwierig. Die Volljährigkeit des Kreditnehmers ist Pflicht, wobei Sie Freiberufler oder Selbständiger grundsätzlich keinen Kredit mit Minuszins erhalten.

Achten Sie bei Abschluss eines günstigen Kredites mit Negativzins zudem darauf, dass hier keine Verpflichtung besteht, ein Girokonto oder ein Depot bei der gleichen oder eben einer kooperierenden Bank zu eröffnen. In diesem Fall lohnt sich der Abschluss eines Kredites mit Negativzins schon gar nicht.

 

Wo liegen die Vorteile?

Einer der wenigen Vorteile kann die schnelle Kreditauszahlung innerhalb von 24 bis 48 Stunden sein. Das hängt jedoch auch davon ab, wie lange Sie benötigen, um Ihre Kontoauszüge zu übermitteln und auch davon, wie Ihr persönlicher Schufa-Score ist. Bei einer negativen Schufa-Auskunft erhalten Sie keinen Kredit.

 

Fazit in einer kurzen Zusammenfassung

  • Kredite mit Negativzinsen sind möglich
  • Übergabe von Kundendaten (Kontaktdaten wie E-Mail oder Telefon) Voraussetzung
  • Übergabe von Kontoauszügen meist Voraussetzung
  • Erhalt von Werbeangeboten wahrscheinlich
  • Schnelle Auszahlung möglich, positiver Schufa-Score als Voraussetzung
  • Kredit mit Minuszins kein effektives Mittel, um Geld zu sparen
  • Seriosität der Angebote und Anbieter fraglich

 

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