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Mobiles Internet oder WLAN?

Mobiles Internet per Mobilfunk oder WLAN? Diese Frage geht jedem Besitzer eines Smartphones früher oder später durch den Kopf. Große Unterschiede gibt es dabei vor allem in der Geschwindigkeit der Zugänge und der Preisgestaltung der einzelnen Verträge zu finden. Wir klären, welche Verbindung unter welchen Umständen die bessere Wahl für den Kunden ist.

WLAN auf dem Handy

Die Verbindung mit dem Internet über WLAN sollte immer dann erfolgen, wenn sich der Nutzer in einer Umgebung aufhält, zu deren WLAN er freien Zugang hat. Die Gründe dafür sind vielfältig: Da der stationäre Internetzugriff für private Kunden zumindest in Deutschland meist an eine Flatrate gekoppelt ist, fallen auch keine zusätzlichen Gebühren für das Surfen im Internet an. Bei einem Handy mit Vertrag darf ein bestimmtes Volumen häufig nicht überschritten werden, da sonst die Geschwindigkeit der Internetverbindung auf GPRS-Niveau gedrosselt wird. Wenn auf ein vorher eingerichtetes WLAN zugegriffen wird, findet der Datenverkehr natürlich über diese Verbindung seinen Weg auf das Handy, womit die Begrenzung des Volumens umgangen wird. Weiterhin ist die Wahl auch eine Frage der Geschwindigkeit: Mobiles Internet auf dem Handy erreicht heute zumeist Spitzengeschwindigkeiten von – theoretisch – maximal 21 Megabit pro Sekunde, weitaus geringere Zugriffsraten sind jedoch die Norm. Internetverbindungen für Privatpersonen oder auch in öffentlichen Einrichtungen fangen jedoch bei 16 Megabit pro Sekunde gerade erst an und erreichen häufig weitaus schnellere Verbindungsraten, die dann auch konstant angeboten werden. Zugriff auf das Internet über das Handy durch eine WLAN-Verbindung ist also meist kostengünstiger und auch noch schneller – weswegen die Verbindung, sofern die Möglichkeit dazu besteht, immer über diese Option aufgebaut werden sollte.

Mobiles Internet auf dem Handy

Wer häufig und viel unterwegs ist, wird jedoch nur selten über einen längeren Zeitraum dieselbe WLAN-Verbindung nutzen können. Auf Ausflügen oder längeren Reisen muss daher zwangsläufig die Internetverbindung des eigenen Mobilfunkvertrags genutzt werden. Dabei sollte sich niemand von den versprochenen Verbindungsraten täuschen lassen: 7,2 Megabit pro Sekunde beispielsweise – ein Wert, mit welchem gerne von den Betreibern geworben wird – werden in der Praxis so gut wie nie erreicht. Das liegt auch an der meist schwachen Signalqualität, doch der Hauptgrund ist die Aufteilung dieser Kapazität auf alle in einem bestimmten Umkreis befindlichen Mobiltelefone. Je mehr Nutzer, desto langsamer gehen Downloads voran – eine technische Einschränkung, die leider nicht zu umgehen ist. Mobiles Internet auf dem Handy sollte daher wenn möglich nicht zum Download großer Dateien genutzt werden, sondern vor allem für das Browsen im Internet. Wer dennoch Musik hören oder Filme anschauen möchte, sollte dies am besten als Stream tun, denn dann spielt die Downloadgeschwindigkeit eine eher untergeordnete Rolle. Auch sollte darauf geachtet werden, dass das im Vertrag beschriebene maximale Downloadvolumen nicht überschritten wird. Zwar existieren natürlich auch Tarife, die ein unbeschränktes Volumen erlauben, doch sind diese im direkten Vergleich meist recht teuer. In allen anderen Fällen wird die Geschwindigkeit sowohl beim Download als auch Upload nach Überschreitung dieser Grenze drastisch abgesenkt – 2G-Niveau ist keine Seltenheit. Da dies nur die wenigsten Nutzer zufriedenstellen dürfte, ist eine Einhaltung dieser Grenzen sehr zu empfehlen.


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