Ausfalldeckung

Die Ausfalldeckung, auch Forderungsausfalldeckung genannt, ist ein optionaler Bestandteil der privaten Haftpflichtversicherung. Sie deckt Schäden ab, die durch Personen verursacht wurden, die keine private Haftpflichtversicherung besitzen und den verursachten Schaden nicht begleichen können.

Voraussetzungen für das Einspringen der Ausfalldeckung

Der Versicherungsnehmer benötigt einen rechtskräftigen Titel gegen den Schadenverursacher. Dieser kann vor Gericht erwirkt werden. Auch ein notariell beglaubigtes Schuldanerkenntnis wird vom Versicherer akzeptiert. Weiterhin muss nachgewiesen werden, dass eine sinnvolle Zwangsvollstreckung keinen Erfolg hatte. Der Nachweis ist das Vollstreckungsprotokoll des Gerichtsvollziehers.

Kann der Schaden über eine andere Sachversicherung des Verursachers beglichen werden oder aus der Sozialversicherung, dann wird die Ausfalldeckung nicht aktiv. Das gilt auch, wenn die Sozialhilfe leistungspflichtig ist.

Schadenshöhe und Selbstbeteiligung

Die Ausfalldeckung trägt nicht 100 Prozent des Schadens, denn die übliche Selbstbeteiligung liegt zwischen 2000 und 5000 Euro. Die maximale Höhe der Forderungsausfalldeckung ist gleich der Summe, die für die Haftpflichtversicherung gilt.

Mehr zur Ausfalldeckung in der Privathaftpflicht.

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