PKV im Alter

Die private Krankenversicherung kann sich im Alter für Menschen unter Umständen zur Kostenfalle entwickeln. Für viele Versicherte erhöhen sich die Beiträge für die PKV im Alter um das Dreifache. Die PKV für Rentner bedeutet nicht selten, dass man im Alter monatlich mehr als 1.000 Euro für seine Versicherung zahlen muss. Wer also seine private Krankenversicherung im Rentenalter bezahlen möchte, muss Maßnahmen ergreifen, damit steigende Beiträge im Alter nicht zum Problem werden. Dass die PKV im Alter unbezahlbar werden könnte – das haben viele nicht voraussehen können, als sie mit jungen Jahren in die PKV wechselten. Die heute 65-Jährigen hatten vor 30 Jahren vor allem das Motiv, Geld zu sparen. Wie sich die private Krankenversicherung im Rentenalter entwickelt und dass die Kosten durch die Unisex-Tarife teurer geworden sind, konnte keiner vorhersagen. Damit jedoch die Versicherungsprämien auch im Rentenalter noch bezahlbar bleiben, gibt es die PKV-Altersrückstellungen. Hier werden zeitig Polster angespart, durch das Verzinsen von Beitragsteilen, die dann für die Beitragsentlastung eingesetzt werden.

Hinweise für bezahlbare PKV-Beiträge im Alter

Verschiedene Vorkehrungen für eine bezahlbare PKV im Alter wurden bereits getroffen. Das ist zum einen die Altersrückstellung. Zum anderen wird ein 10%iger Beitragszuschlag bis zum 60. Lebensjahr des Versicherten angelegt, der ab dem 65. Lebensjahr dazu dienen soll, die Beiträge zu stabilisieren bzw. zu reduzieren. Zudem gibt die PKV Rentnern oft einen Zuschuss, des Weiteren müssen einige Beitragskomponenten nicht gezahlt werden. Das Recht innerhalb der privaten Krankenversicherung im Alter in einen günstigeren Tarif zu wechseln, ist den Rentnern ebenfalls gegeben. Altersrückstellungen werden dabei voll berücksichtigt. Auch kann man von den Standard- in den Basistarif wechseln. Dann erhält man Versorgungsleistungen, die denen der GKV entsprechen und meistens sogar noch besser sind.

Das sagt die Politik zu den steigenden Beiträgen im Alter

Der Gesetzgeber hat verschiedene Maßnahmen ergriffen, damit ältere Menschen im Rentenalter nicht durch ihre PKV-Beiträge in Armut leben müssen. Die Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht stellt fest, dass die Beiträge von Rentnern zwar angestiegen sind, sich jedoch eine Stabilisierung der Beitragsentwicklung bei der privaten Krankenversicherung im Alter ergeben wird. Im Alter zu teuer? Die Versicherten können durch die Tarifwahl und die Option des Selbstbehalts ihre Beiträge selbst beeinflussen. Damit sie auch teure Medikamente weiterhin erstattet bekommen, ist es wichtig, dass der Versicherer erkennt, aufgrund welcher Diagnose diese verordnet wurden. Wer also einfach ein Medikament kauft, weil er krank ist, kann unter Umständen auf den Kosten sitzen bleiben.

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