Spezielle Kennzeichen auf deutschen Straßen

Den meisten Menschen ist das normale Kraftfahrzeugkennzeichen (Kfz-Kennzeichen) ein Begriff. Das normale Kfz-Kennzeichen wird von der Zulassungsbehörde zugeteilt und besteht aus einem Unterscheidungszeichen und einer Erkennungsnummer. Seit über 100 Jahren sind die Autokennzeichen Pflicht auf deutschen Straßen. Wer ohne Kennzeichen auf Tour ist, wird mit satten Geldstrafen belegt. Die Autoschilder dienen vor allem zur Identifikation des Fahrzeugs und seines Halters. Die Identifikation des Fahrzeughalters wird zum Beispiel notwendig, wenn jemand Fahrerflucht begeht. Dank des Nummernschildes konnten etliche Fahrerflüchtige gefasst und überführt werden.

Spezielles Kennzeichen auf Wunsch

Für bestimmte Personengruppen oder Anlässe gibt es spezielle Kennzeichen. Zu denken ist zum Beispiel an das Wunschkennzeichen, welches sich Jahr für Jahr einer zunehmenden Beliebtheit erfreut. Die Besonderheit liegt bei einem Wunschkennzeichen darin, dass es bis zu einem gewissen Grad individuell ausgestaltet werden kann. So werden oftmals die Geburtsdaten des Nachwuchses als gewünschte Zahlenkombination angegeben. Beliebt sind bei Wunschkennzeichen auch Buchstabenkombinationen wie zum Beispiel HH-HH in Hamburg.

Ein spezielles Kennzeichen gibt es auch bei Oldtimern. Das Oldtimerkennzeichen gibt es für historische Fahrzeuge und wird dementsprechend nach der Erkennungsnummer mit dem Zusatz „H“ gekennzeichnet. Wer mit dem Oldtimerkennzeichen unterwegs ist, freut sich über günstige Kfz-Steuer und in der Regel auch über niedrigere Versicherungsbeiträge.

Versicherungsprämien nur für die Saison

Ähnliche Vorteile bringt auch das Saisonkennzeichen. Das Saisonkennzeichen wird auf Antrag zugeteilt, wenn das Fahrzeug nur für einen begrenzten Zeitraum zugelassen werden soll. Der Zeitraum muss mindestens zwei Monate umfassen und darf elf Monate nicht überschreiten. Der Vorteil bei Fahrzeugen mit einem Saisonkennzeichen ist, dass Kfz-Steuern sowie Versicherungsprämien „saisonbedingt“ günstiger sind. Schließlich wird das Fahrzeug nur unterjährig genutzt. Das ist insbesondere bei Zweitwagen und Motorrädern wichtig.

Bei noch kürzeren Zeiträumen kommt das Kurzzeitkennzeichen zum Tragen. Dieses Kennzeichen kommt bei Probe- und Überführungsfahrten zum Einsatz. Kurzzeitkennzeichen haben eine maximale Geltungsdauer von fünf Tagen. Besonders ist auch das Grüne Kennzeichen. Es wird Fahrzeugen zugeteilt, die komplett von der Steuer befreit sind. Fahrzeuge von Hilfsorganisationen erhalten beispielsweise das Grüne Kennzeichen, wenn sie den Zulassungsbehörden eine vom Finanzamt gezeichnete Genehmigung zur Steuerbefreiung vorlegen.

Eine besondere Stellung unter den Nummernschildern nimmt das Diplomatenkennzeichen ein. Das Diplomatenkennzeichen schmückt die Fahrzeuge von diplomatischen oder konsularischen Haltern. Oftmals besteht es nur aus Nummern. Die Nummer 0-1 ist aber schon vergeben; sie ziert das Sonderkennzeichen des Bundespräsidenten.

Welches Kfz-Kennzeichen auch immer an das Auto kommt. Allen gemeinsam ist, dass sie gut lesbar sein müssen. Sie dürfen weder verdeckt oder verschmutzt sein und dürfen auch nicht spiegeln.

Auflistung spezieller KFZ-Kennzeichen

 

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