Tarifzonen

Tarifzonen sind Gebiete, in denen Schäden mit einer bestimmten Chance eintreten. Im Allgemeinen betrachten Versicherer dafür die Wahrscheinlichkeit von Leitungswasser- und Sturmschäden. Die Tarifzone bestimmt zum Teil die Beitragshöhe der Gebäudeversicherung.

ZÜRS – Zonierungssystem für Überschwemmung, Rückstau und Starkregen

Der Versicherungstarif für die Gebäudehaftpflichtversicherung orientiert sich hierbei an dem jeweiligen Risiko einer Überschwemmung, von Rückstau und Starkregen in einer bestimmten Region. Sollte eine Region zum Beispiel stark von einer Überschwemmung gefährdet sein, da sich Flüsse oder Meeresküsten in der Nähe befinden, so ist der Tarif entsprechend höher.

Sturmzone

Es gibt Regionen in Deutschland, in denen Sturmschäden häufiger vorkommen als in anderen. Insgesamt unterscheidet die Versicherungswirtschaft zwei Zonen. Zone eins hat eine geringere Wahrscheinlichkeit für Schäden durch Sturm. Hier lassen sich Häuser preiswerter versichern als in Zone zwei.

Leitungswasserzone

Da das Wasser in Deutschland unterschiedliche Härtegrade hat, kommt es auch unterschiedlich oft zu Wasserleitungsschäden. Versicherer teilen deshalb vier Leitungswasserzonen ein, die bestimmen, mit welcher Chance ein Leitungsschaden auftritt. In der ersten Zone ist die Wahrscheinlichkeit am geringsten. In der Zone vier ist die Chance auf einen Schaden an der Wasserleitung am höchsten.

Vergleich von Gebäudeversicherungen

Auch wenn die Tarifzonen einen großen Einfluss auf die Beitragshöhe haben, so lohnt der Vergleich von Gebäudeversicherungen, da etwa wirtschaftlichere Unternehmen meist auch niedrigere Prämien verlangen.

Gebäudeversicherung-Service

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